GC Unihockey verliert im Penaltyschiessen gegen Köniz
Nach einem 1:4-Rückstand dreht GC das Spiel und führt 5:4. In der Verlängerung fehlt nur wenig zum Sieg, doch Köniz entscheidet mit 6:5 nach Penaltyschiessen.

Wie der GC Unihockey mitteilt, zeigte das Team am Samstag, 29. November 2025, in der Hardau ein beeindruckendes Comeback, musste sich am Ende aber im Penaltyschiessen geschlagen geben.
Nach einem holprigen Start und einem starken Könizer Auftakt mit drei Toren von Aaro Astala lagen die Zürcher bis zur 24. Minute mit 1:4 zurück. Die Mannschaft bewahrte jedoch Ruhe und fand Schritt für Schritt besser ins Spiel.
Noch im zweiten Drittel verkürzte GC dank viel Einsatz und klar höherem Druck vor dem gegnerischen Tor. Das Team spielte nun mutiger, körperlicher und kam zu immer besseren Chancen. Die Aufholjagd nahm Fahrt auf und nach 45 Minuten war der Anschluss geschafft.
Kurz darauf musste Köniz eine Strafe hinnehmen, was der perfekte Moment für GC war. Der Ausgleich fiel durch einen präzisen Abschluss und die Stimmung kippte endgültig zugunsten der Hausherren.
GC zeigt Moral, aber Köniz holt den Extrapunkt
In der 49. Minute belohnte sich GC für den enormen Aufwand und ging durch Bolin erstmals in Führung. Dass Köniz zwei Minuten vor Schluss noch einmal zurückschlug, passte zur Intensität dieser Partie. Beide Teams kämpften kompromisslos um jeden Ball und lieferten ein letzte Drittel, das an Dramatik kaum zu überbieten war.
In der Verlängerung drückte Köniz zwar stärker, GC verteidigte aber leidenschaftlich und hielt das Unentschieden fest. Das Penaltyschiessen entschied die Partie schliesslich zugunsten der Gäste, die dort abgeklärter wirkten.
Für GC bleibt trotz der Niederlage die starke Reaktion nach dem misslungenen Start. Das Team bewies Moral, fand Lösungen gegen ein sehr effizientes Köniz und hätte sich den zweiten Punkt mit dieser Energieleistung absolut verdient.










