Fotograf

    Fotograf aus Dintikon stellt an grösster Werkschau der Schweiz aus

    Photo Schweiz
    Photo Schweiz

    Zürich,

    Die photoSCHWEIZ ist die grösste Werkschau für Fotografie der Schweiz. Der Schwerpunkt von Markus Saxer ist die Schwarzweiss-Fotografie im ursprünglichen Sinne.

    Dintikon
    Ortsschild Dintikon. - Nau

    Markus Saxer ist heute als Autodidakt freischaffender Fotograf und Naturfreund unterwegs. Beginnend mit der analogen Technik der Filmentwicklung in den 80er Jahren, hat er die Arbeitsweise sinngemäss auch im digitalen Labor beibehalten. Schwerpunkt ist die Schwarzweiss-Fotografie in ihrem ursprünglichen Sinne.

    Die photoSCHWEIZ ist die grösste und wichtigste Werkschau für Fotografie der Schweiz. Corona-bedingt findet sie heuer nicht im Januar, sondern als Summer-Edition vom Freitag, 2. bis Sonntag, 11. Juli 2021 in der Halle 550 Zürich-Oerlikon statt. Sie zeigt aktuelle Arbeiten von 200 Schweizer Fotograf*innen. Ergänzt wird die 10-tägige Werkschau mit 14 Sonderausstellungen, die Zeitgeist-Themen wie Tod, Identität und Diversität aufnehmen und bildgewaltig bespielen.

    So stellt auch Markus Saxer aus Dintikon dort aus. Freie Arbeiten und eigene Projekte im Bereich Menschen, Pferde und Landschaften sind die Schwerpunkte des Schaffens. Es sind ehrliche, unverfälschte Arbeiten von feiner, schlichter Ausdrucksweise.

    Ein Arbeitsbeschrieb

    Die Jagd

    Scheinbar ist alles ruhig. Die Antilopen grasen. Sind aufmerksam. Eine sichert. Alles gut. Doch die Spannung beim Geparden ist enorm. Dies ist heute der 5. Versuch, den Hunger zu stillen. Er ist allein. Keiner hilft ihm. Der Wind im Rücken, duckt er sich dem Boden entlang. Das Opfer im Auge. Diesmal darf nichts schief gehen. Er lässt sich Zeit ... Dann wie eine Feder springt er an. Staub aufwirbelnd, durch die Herde, wie ein Pfeil. Die Antilope rennt um ihr Leben. Der Gepard auch. Nach 500 m bringt er sie zu Fall. Noch in der Staubwolke verbeisst sich der Gepard in die Kehle des Opfers. Ein kurzer schöner Tod. Jetzt ist er erschöpft. Seine Temperatur ist auf 41°C angestiegen. Erst nach 20 min kann er fressen. Immer in Angst um seine Beute. Löwen, Leoparden, Hyänen, er hätte keine Chance. Aber er hat es geschafft. Diesmal.

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