Tierschutz

    Zürcher Tierschutz setzt sich für Hundewelpen ein

    Zürcher Tierschutz
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    Zürich,

    Der Weihnachtswunsch des Zürcher Tierschutzes von Dezember 2021 ist ein Quarantänebereich für Welpen, die sonst wegen möglicher Tollwut eingeschläfert werden.

    Hundekurse Muri-Gümligen
    Ein Welpe (Symbolbild) - unsplash.com

    Der Weihnachtswunsch des Zürcher Tierschutzes von Anfang Dezember 2021 war ein Quarantänebereich für Welpen, die sonst wegen möglicher Tollwut eingeschläfert werden würden. Das Team war ziemlich aufgeregt, wie ihr Herzenswunsch aufgenommen wird, denn das Thema ist nicht einfach.   

    Es gibt viele Aspekte, die bei so einem Projekt beachtet werden müssen, damit es nicht mehr schadet als es nützt. Schliesslich sollen die Welpen nicht nur gerettet, sondern auch auf ein Leben ausserhalb der geschützten Quarantäne vorbereitet werden.

    Missbrauch ist ausgeschlossen

    Auch muss sichergestellt werden, dass sie nicht als «billige Lösung» für unbedachte Importe betrachtet werden. Zu diesen und anderen Themen hat sich das Team viele Gedanken gemacht. 

    Was klar ist: Welpen, die zum Zürcher Tierschutz kommen, wurden zuvor vom VetAmt beschlagnahmt und können daher nicht an die Person zurückgegeben werden, die sie illegal in die Schweiz gebracht hat. Ein Missbrauch ist somit ausgeschlossen.

    Wichtige Sozialisierungsphase

    Andere Punkte sind schon schwieriger. Die ersten 16 Wochen im Leben eines Welpen sind ausgesprochen wichtig für die Bildung seines Charakters. Da kann vieles schieflaufen.

    In dieser Zeit der Sozialisierung ist es wichtig, dass die Welpen viele gute Erfahrungen machen können: mit verschiedenen Menschen, Geräuschen und Alltagssituationen. Vieles davon kann das Team nachstellen.

    Anderes, wie etwa grosse Menschenmengen oder viel befahrene Strassen jedoch nicht, solang die Welpen noch in Quarantäne sind.  

    Ein gutes Konzept und ein tolles Team

    Umso wichtiger ist es daher, bereits im Vorfeld ein klares Konzept zu haben, was wann mit den Welpen wie geübt wird. Auch müssen die Tierpfleger zusätzlich ausgebildet werden. Besonders wichtig wird es sein, immer mehrere Welpen zusammen halten zu können. 

    All dies wird nicht einfach. Doch gemeinsam können alle am Projekt Beteiligten nicht nur Welpen retten, sondern sie auch optimal auf das Leben ausserhalb des Tierhauses vorbereiten.

    Dass bereits so viele Menschen für diesen Herzenswunsch gespendet haben (das Ziel ist schon fast erreicht) zeigt, dass auch sie viel Vertrauen in diese Arbeit setzen. Alles was über 20'000 Franken an Spenden in das Projekt fliesst, hilft den Welpen und dem Zürcher Tierschutz über die Startphase hinaus.

    Kommentare

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    a
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