Die Pianistin Judith Wegmann erhält das Zuger Werkjahr 2021. Die Auszeichnung ist mit 50'000 Franken dotiert, die Musikerin will damit Projekte in unterschiedlichen Formationen zur Aufführung bringen, die sie während der Pandemie erarbeitet hat.
Klavier
Franz Schubert wird neu interpretiert. - dpa

Mit dem Werkjahr wolle man der in Biel wohnhaften gebürtige Zugerin Judith Wegmann den Freiraum schaffen, um ihr Vorhaben umzusetzen, teilte das Zuger Amt für Kultur am Dienstag mit. Die Pianistin setze sich mit ihren Projekten zwischen klassischer Musik, Neuer Musik und Improvisation über die Genregrenzen hinweg und erhalte dafür grosse internationale Resonanz. Für das Werkjahr waren sechs Bewerbungen eingegangen.

Neben dem Werkjahr vergab der Zuger Regierungsrat Förderbeiträge zwischen 5000 und 15'000 Franken an elf Künstlerinnen und Künstler. 120'000 Franken aus dem Lotteriefonds standen zur Verfügung, 22 Kunstschaffende hatten um Unterstützung ersucht. Berücksichtigt wurden Personen aus den Sparten Theater, Musik, Literatur, Film und Bildende oder angewandte Kunst.

Der Kanton Zug vergibt die jährlichen Förderbeiträge seit 1978. Die Preisübergabefeier findet am 27. Oktober in der Galvanik in Zug statt.

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