Glücklicher Punkt für Zug 94 in Wohlen
Zug 94 spielt beim FC Wohlen 1:1 und bleibt in der Rückrunde ungeschlagen. Der Punktgewinn im Aargau ist nach vielen Chancen der Gastgeber äusserst glücklich.

Wie Zug 94 mitteilt, hat die 1. Mannschaft auswärts gegen den FC Wohlen einen weiteren wichtigen Punkt geholt und bleibt in der Rückrunde ungeschlagen. Dieser Punktgewinn im Aargau war aber äusserst glücklich.
Denn die Leistung genügte eigentlich nur während 20 Minuten. Die restliche Zeit diktierte Wohlen das Spielgeschehen und hatte Torchancen am Laufmeter.
Manchmal rettete Mathias Grob im Zuger Tor, zweimal half die Torumrandung und einige Male vergaben die Wohlener aus bester Position.
Früher Rückstand, schnelle Zuger Antwort
Das 1:0 für Wohlen fiel auf Penalty in der 13. Minute, nachdem die Zuger wie so oft in diesem Spiel den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachten und ein Wohlener im Sechzehner nicht konsequent angegriffen wurde. Dieser zog so lange seine Kreise bis er umgegrätscht wurde.
Doch Zug brauchte nicht lange, um zu reagieren. Gleich beim ersten Angriff nach dem Wiederanpfiff kam der Ball auf Teichmann an den linken Flügel, dieser flankt zur Mitte wo Diego Martin den Ball ins Tor beförderte.
Das war’s dann mit Zuger Chancen bis zu den letzten 15 Minuten des Spiels. Wohlen presste hoch, gewann praktisch alle Zweikämpfe im Mittelfeld und fing jeden Zuger Angriffsversuch bereits nach ein, zwei Pässen ab.
Wohlen war aggressiver, wacher und auch spielerisch besser. Doch Wohlen vergab – zum Glück für Zug – auch diverse gute Chancen. So stand es zur Pause 1:1.
Wohlen drückt, Zug reagiert mit Wechseln
Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf vorerst nichts. Wohlen hatte in der 55. Minute eine Riesenchance, als ein Stürmer nach einem schönen Durchspiel alleine vor Grob verzog und der Ball knapp am Tor vorbeiflog. Der Zuger Trainer sah, dass es Impulse von Aussen brauchte und nahm Wechsel vor.
Zuerst kamen Sandro Inderbitzin und Dein Barreiro. Doch der gewünschte Effekt blieb aus. Im Gegenteil: Wohlen hatte vier weitere grosse Chancen zwischen der 60. und 70. Minute. Noch einmal vollzog Oenen einen Doppelwechsel.
Es kamen Matteo Bühler und Bojan Saponja, die endlich für mehr Schwung im Zuger Offensivspiel sorgten. Gleichzeitig begannen die Zuger auch mehr Zweikämpfe zu gewinnen und prompt hatten sie mehr vom Spiel und kamen zu Torchancen.
Zug rettet Punkt in turbulenter Schlussphase
Die Schüsse der Zuger wurden aber entweder geblockt oder landeten neben dem Tor. In der 95. Minute dann noch einmal eine für dieses Spiel typische Szene im Zuger Strafraum.
Die Zuger brachten den Ball nicht weg, es kam zu einem Gestocher und am Ende landete der Ball bei einem Wohlener. Dieser zielte aber zu wenig genau und Matthias Grob konnte parieren.
Damit blieb es beim 1:1, ein aus Zuger Sicht sehr guter, glücklicher Punkt.









