Die SP des Kantons Zug verzichtet zugunsten der Alternativen - die Grünen (ALG) darauf, bei den Regierungsratswahlen im kommenden Oktober anzutreten und stellt im Gegenzug die linke Kandidatur für den Stadtrat. Der SP-Parteitag hat die Wahlvereinbarung gutgeheissen.
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Das Logo der SP. - Keystone

Die ALG und die SP hatten ihr geplantes Zusammenspannen bei den Wahlen für die beiden Exekutiven vergangene Woche angekündigt. Die gemeinsame linke Wahlstrategie mit je einer Kandidatur für den Regierungs- und den Stadtrat habe am ausserordentlichen Parteitag vom Montagabend für angeregte Diskussionen gesorgt, sagte Parteipräsidentin Barbara Gysel auf Anfrage. Der Entscheid sei dann aber einstimmig gefallen.

Somit wird die SP für den 2018 verlorenen Sitz im Stadtrat antreten und die ALG bei den Wahlen für den Regierungsrat, aus dem sie vor vier Jahren ausgeschieden ist. Beide Parteien werden sich gegenseitig unterstützen, damit die Linke wieder in Stadt- und Regierungsrat vertreten ist.

In der Mitteilung der SP wird der freiwillige Verzicht auf eine Regierungsratskandidatur als grosser Verlust bezeichnet. Die Mitglieder setzten damit aber ein solidarisches Zeichen, das wohl historisch sei.

Die gemeinsame Wahlstrategie wird in den kommenden Wochen noch von den Gremien der ALG beraten. Sobald sie unter Dach und Fach ist, werde die SP ihre Nomination ansetzen, für die der Vorstand erneut eine Empfehlung abgebe. Die Gespräche mit möglichen Kandidierenden sind abgeschlossen.

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