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Wohlen AG: Strom und Gas werden 2027 rund drei Prozent günstiger

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Die ibw senkt ihre Energiepreise per 1. Januar 2027 erneut. Ein Durchschnittshaushalt in Wohlen AG zahlt beim Strom rund 40 Franken weniger pro Jahr.

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Wohlen AG: Das Gemeindehaus der Stadt Wohlen (Symbolbild) - Nau.ch / jpix.ch

Obwohl die internationalen Energiemärkte in letzter Zeit gewisse Zeichen der Anspannung zeigten, kann die ibw ihre Strom- und Gaspreise per 1. Januar 2027 nochmals senken. Ein Durchschnittshaushalt zahlt nächstes Jahr rund drei Prozent weniger.

«In den vergangenen Monaten entwickelten sich die Preise an den internationalen Energiemärkten nach längerer Entspannungsphase wieder nach oben», sagt Peter Lehmann, Vorsitzender der ibw-Geschäftsleitung. «Dank unserer vorausschauenden Beschaffungsstrategie wirkt sich dies noch nicht auf unsere Kundinnen und Kunden aus: Weil wir die nötigen Strom- und Gasmengen für das nächste Jahr zum Grossteil schon vor längerer Zeit eingekauft haben, können wir 2027 unsere Energiepreise erneut senken.»

Strom: Senkung um rund drei Prozent

Während beim Strom die Abgaben an die öffentliche Hand sowie die Netznutzungskosten insgesamt unverändert bleiben, sinken per 1. Januar 2027 die Kosten für die Beschaffung der elektrischen Energie. Ein Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Bezug von 4500 Kilowattstunden zahlt im nächsten Jahr 40 Franken weniger; für einen Gewerbebetrieb mit einem Strombezug von 30'000 Kilowattstunden pro Jahr sinken die Kosten um 267 Franken. Beides entspricht einer Reduktion um 3,1 Prozent.

Weitere Informationen finden ibw-Kundinnen und -Kunden zudem in der Info-Broschüre «aktuell», die ebenfalls auf der ibw-Website aufgeschaltet ist und im Oktober allen Energierechnungen beigelegt wird.

Auch beim Gas Preisreduktion in Sicht

Bei den Gaspreisen geht die ibw ebenfalls von einer Senkung um rund drei Prozent aus; dies entspricht einer Reduktion von CHF 69.– für ein Einfamilienhaus mit einem Bezug von 20'000 Kilowattstunden Gas pro Jahr. «Da jedoch bei den Gaspreisen noch verschiedene Faktoren offen sind, wie etwa die definitiven Preise für die Netznutzung unserer Lieferanten oder die Höhe der CO-Abgabe 2027, sind dies erst Richtwerte», sagt Peter Lehmann. Sobald die ibw-Gas-2 alle ibw-Gaskundinnen und -kunden erhalten selbstverständlich ein persönliches Schreiben.

Bereits in den Preisen enthalten ist eine weitere Erhöhung des Biogas-Anteils in der Grundversorgung (ibw-Gas «basic») von 20 auf 25 Prozent per 1. Januar 2027.

Damit sind die Vorgaben des kantonalen Energiegesetzes weiterhin erfüllt, und die ibw-Kundinnen und -Kunden haben die Sicherheit, dass sie auch künftig mit Gas heizen und ihre Gasheizung bei Bedarf von 3 / 27. August 2027 durch eine neue ersetzen können. Denn bis ins Jahr 2050 wird die ibw ihre Gasversorgung CO-neutral betreiben und so die Netto-Null-Ziele des Bundes erfüllen. Mehr Infos dazu sind 2 Ausblick mit Vorsicht Die ibw konnte ihre Energiepreise nun drei Jahre nacheinander senken.

Ob dieser Trend noch länger anhält, ist derzeit noch unsicher: «Zwar haben wir auch für 2028 bereits einen Teil der Energie zu guten Konditionen beschaffen können», sagt Peter Lehmann. «Sollte die Preisentwicklung der vergangenen Monate jedoch anhalten, könnte allmählich ein Plafond erreicht sein.»

Letztlich hängt die mittelfristige Preisgestaltung von der geopolitischen Lage und der damit verbundenen Stimmung an den internationalen Energiemärkten ab. «Wir sind auf jeden Fall bestrebt, auch künftig das Beste für unsere Kundinnen und Kunden herauszuholen», so Peter Lehmann.

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