Winterthurer Sozialhilfekosten sinken trotz Corona-Pandemie

    Anders als aufgrund der Corona-Pandemie erwartet, gab es im vergangenen Jahr in Winterthur keinen Anstieg der Sozialhilfefälle. Die Ausgaben für die Sozialhilfe sind im Vergleich zum Vorjahr sogar um rund 2 Millionen Franken gesunken.

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    Die Corona-Krise hat auch einen Einfluss auf die Sozialhilfefälle. (Symbolbild) - Keystone

    Die Gründe für die Entwicklung liegen einerseits in den Corona-Unterstützungsmassnahmen von Bund und Kanton und andererseits in der intensiveren Betreuung der Sozialhilfe-Klienten und -Klientinnen, wie es in einer Mitteilung des Departementes Soziales der Stadt Winterthur vom Freitag heisst.

    Der Nettoaufwand für die Sozialhilfe betrug 58,9 Millionen Franken. Weitere 52,9 Millionen Franken wurden für Zusatzleistungen zur AHV/IV aufgewendet.

    Dass die Sozialhilfefälle, und damit die Ausgaben in diesem Bereich, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation nicht anstiegen, liegt laut der Mitteilung vor allem am vorübergehenden Ausbau vorgelagerter Sicherungssysteme. Dazu zählen die Kurzarbeitsentschädigung, verlängerte Arbeitslosenleistung und weitere Corona-Unterstützungsmassnahmen.

    Für das laufende Jahr erwartet das Departement Soziales einen moderaten Anstieg der Sozialhilfezahlen. Die weitere Entwicklung sei nicht nur von der Wirtschaftsentwicklung, sondern auch von der weiteren Ausgestaltung der Corona-Unterstützungsmassnahmen abhängig.

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