Truppenunterkunft: Armeebelegung bringt höhere Entschädigung

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Winterthur Stadt,

Die Schweizer Armee nutzt die Truppenunterkunft Ohringen weiter. Seuzach profitiert künftig von höheren Entschädigungen, muss aber 45'000 Franken investieren.

Schweizer Armee
Der Bundesrat betont, dass freiwillige Kräfte ungenutztes Potenzial der Armee nutzen und die Milizarmee stärker in die Gesellschaft einbinden. (Symbolbild) - keystone

Die Truppenunterkunft Ohringen bleibt weiterhin Bestandteil der Anlagen der Gesamtverteidigung, berichtet die Gemeinde Seuzach. Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat der Gemeinde Seuzach bestätigt, dass die Anlage auch künftig benötigt wird. Für das Jahr 2027 sind mehrere Truppenbelegungen vorgesehen.

Die Logistikbasis der Armee (LBA) hat zudem ein neues Entschädigungsmodell eingeführt. Neu erfolgt die Vergütung nicht mehr anhand der Anzahl einquartierter Personen, sondern auf Basis der genutzten Flächen. Dadurch erhält die Gemeinde für die Bereitstellung und Betreuung der Unterkunft künftig deutlich höhere Entschädigungen als bisher.

Im Rahmen einer Zustandsprüfung wurde die Anlage grundsätzlich als gut unterhalten und betriebsbereit beurteilt.

Investitionen in den Unterhalt notwendig

Für die kommenden Belegungen sind jedoch verschiedene Ersatzbeschaffungen und kleinere Instandstellungsarbeiten notwendig. Insbesondere müssen die Matratzen und Kissen ersetzt sowie einzelne Einrichtungen erneuert werden. Die dafür erforderlichen Kosten belaufen sich auf rund 45'000 Franken.

Die Kosten gelten aufgrund der vertraglichen Verpflichtungen der Gemeinde und der zeitlichen Vorgaben für die geplanten Truppenbelegungen als gebundene Ausgaben.

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