Bevölkerung bremst geplante Tempo-30-Zonen aus
Nach der Mitwirkung passt Seuzach das Projekt an und verzichtet auf mehrere Zonen. Dadurch sinken die Kosten. Ab 26. Juni liegen die Pläne öffentlich auf.

Mit der Einführung von Tempo-30-Zonen auf Quartierstrassen verfolgt der Gemeinderat das Ziel, die Verkehrssicherheit und die Wohnqualität in den Wohnquartieren zu stärken, schreibt die Gemeinde Seuzach. Die Bevölkerung hatte Anfang 2026 Gelegenheit, die geplanten Massnahmen im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens zu beurteilen.
Die Rückmeldungen lieferten wertvolle Hinweise zu konkreten örtlichen Fragestellungen und ermöglichten eine gezielte Optimierung der Massnahmenpläne. Nun folgt die öffentliche Auflage der aktualisierten Unterlagen.
Zwischen dem 1. Januar und dem 15. Februar 2026 konnten sich Einwohnerinnen und Einwohner zu den geplanten Tempo-30-Zonen äussern. Insgesamt gingen 351 Rückmeldungen per E-Mitwirkung, E-Mail oder Post ein. Viele Anliegen deckten sich inhaltlich und wurden gemeinsam geprüft.
Verzicht auf einzelne Tempo-30-Zonen
Die Projektgruppe hat die Einwendungen zusammen mit der verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei Zürich sowie dem Planungsbüro Suter von Känel Wild Planer und Architekten AG ausgewertet. Den Bericht zur Mitwirkung ist auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet.
Die Auswertung der Rückmeldungen zeigte, wo Anpassungen sinnvoll sind, und führte zu einer gezielten Weiterentwicklung des Projekts. So wird auf die ursprünglich vorgesehenen Tempo-30-Zonen im Gebiet Erlen-/Rütistrasse sowie in Unterohringen verzichtet. Ebenfalls nicht weiterverfolgt wird der Einbezug der Haldenstrasse.
Die Überarbeitung der Massnahmenpläne wirkt sich auch finanziell positiv aus. Mit geschätzten Kosten von 173'000 Franken liegen die Aufwendungen deutlich unter denen der ersten Massnahmenpläne, die an der Informationsveranstaltung vom 20. Januar 2026 präsentiert wurden.
Unterlagen liegen zur Einsicht auf
Die Unterlagen werden vom 26. Juni bis 26. Juli 2026 öffentlich aufgelegt. Während dieser Frist können betroffene Personen beim Gemeinderat Einsprache erheben. Die Unterlagen liegen im Gemeindehaus am Schalter der Abteilung Sicherheit auf und sind zusätzlich auf der Website der Gemeinde einsehbar.






