Steigende Kosten bewegen zum Wechsel im Asylwesen

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Winterthur Stadt,

Die Gemeinde Seuzach kündigt den Vertrag mit der Asylorganisation Zürich und führt das Flüchtlingswesen ab Juli 2027 selbst. Das soll Kosten und Wege sparen.

Die Gemeindeverwaltung in Seuzach.
Die Gemeindeverwaltung in Seuzach. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Seuzach informiert, werden seit 2020 die Aufgaben im Asyl- und Flüchtlingswesen der Gemeinde durch die Asylorganisation Zürich (AOZ) wahrgenommen. Aufgrund der angekündigten Erhöhung der Dienstleistungskosten ab 2027 hat der Gemeinderat die zukünftige organisatorische Ausrichtung überprüft.

Die Abklärungen zeigen, dass eine Führung des Asyl- und Flüchtlingswesens innerhalb der Gemeindeverwaltung verschiedene Vorteile bietet. Insbesondere sprechen die stärkere lokale Vernetzung, die unmittelbare Präsenz vor Ort, kürzere Entscheidungswege sowie die erwartete höhere Kosteneffizienz für eine gemeindeeigene Lösung.

Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die bestehenden Leistungsvereinbarungen mit der AOZ per Ende 2026 zu kündigen. Für das erste Halbjahr 2027 ist eine befristete Weiterführung der Zusammenarbeit vorgesehen, damit genügend Zeit für den Aufbau der neuen Organisation bleibt.

Umsetzung wird vorbereitet

Der Bereich Soziales und Gesundheit wurde beauftragt, die organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Übernahme der Aufgaben per 1. Juli 2027 zu schaffen. Die erforderlichen Stellen und finanziellen Mittel werden dem Gemeinderat im Rahmen des Budgets 2027 separat beantragt. Für die Erarbeitung der organisatorischen Grundlagen wird externe Fachunterstützung beigezogen.

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