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Pfadi Winterthur verliert Playoff-Krimi nach Verlängerung

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Winterthur Stadt,

Trotz starker Leistung und roter Karte unterliegt Pfadi St. Otmar 31:34 nach Verlängerung. Serie nach dramatischem Spiel nun 1:1 ausgeglichen.

Pfadi Winterthur
Pfadi Winterthur zählt zu den erfolgreichsten Handballclubs der Schweiz. Heimspielstätte des Vereins ist die AXA-Arena. - Martin Deuring/ Grafik Nau.ch

Wie Pfadi Winterthur mitteilt, eine intensive erste Hälfte in welcher das Pfadi-Team konstant vorzulegen vermochte, drohte in der 22. Spielminute bei der 13:11-Führung zu kippen. Die Wahl zwischen einer zweiten persönlichen Zeitstrafe und der roten Karte gegen Oliver Eggert fiel nach VR-Konsultation auf letztere Option.

Ohne ihren Abwehrchef und später gar in doppelter Unterzahl aber liessen sie die Wende nicht zu und vermochten die Führung bis zur Pause leidenschaftlich weiter bei zwei Toren zu halten (15:13-Pausenführung).

Weitere zehn Minuten hatte diese auch im zweiten Durchgang bestand, ehe Niclas Mierzwa erstmals wieder drei Tore zwischen sein Team und den Gastgeber legte. Per Gegenstoss traf der Topscorer zum 19:16 – eines von wenigen, sogenannt einfachen Toren an diesem Abend.

Drama pur bis zur Verlängerung

Von da an gings trotz zwischenzeitlichem Otmar-Time-out weiter. Zur Verdoppelung des Vorsprungs (23:17, 44. Spielminute) trotz Hektik, mehrerer VR-Konsultationen und einer weiteren roten Karte – diesmal für St. Otmar St.Gallen.

Das Pfadi-Team steckte ein und stand füreinander ein. Die St.Galler aber steckten nicht auf und schaffte drei Minuten vor dem Ende den 26:26-Ausgleich.

Die Halle war da, der erste Siebenmeter für die Pfadi-Mannschaft herausgeholt (gegenüber acht für St. Otmar zu diesem Zeitpunkt), jedoch scheiterte Niclas Mierzwa.

Faris Colakovic traf danach unter dem Druck des angezeigten Zeitspiels zum 27:26 – 34 Sekunden blieben, in welchen Ivan Simic eine Zeitstrafe und Tim Rellstab die rote Karte erteilt wurden. Und in denen der 27:27-Ausgleich (per Siebenmeter – wie könnte es anders sein) fiel, der zur Verlängerung führte.

Unterzahl entscheidet die Partie

In doppelter Unterzahl fielen zu Beginn der ersten Verlängerung vorab zwei Gegentore. Drei weitere bei Gleichzahl, bei lediglich einem Torerfolg durch Konrad Hübner. Vier Tore betrug so der Rückstand (28:32 nach der ersten Verlängerung).

Eine Hypothek, die sich nicht mehr wettmachen liess und zur 31:34-Niederlage in Spiel 2 der Viertelfinal-Serie führte, welche nun 1:1 ausgeglichen steht.

Sie findet ihre mit Spannung erwartete Fortsetzung am Donnerstag, 16. April 2026, um 19.15 Uhr in der AXA ARENA.

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