Wie die Gemeinde Bischofszell mitteilt, liegt der Generelle Entwässerungsplan (GEP) vom 6. bis 25. Mai 2022 in der Bauverwaltung öffentlich auf.
Die alte Thurbrücke in Bischofszell.
Die alte Thurbrücke in Bischofszell. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Die Grundlagen für einen finanz- und umweltbewussten Unterhalt der Entwässerungsinfrastruktur sind im sogenannten Generellen Entwässerungsplan (GEP) festgehalten.

Die Planung stellt unter anderem sicher, dass der natürliche Wasserkreislauf möglichst erhalten bleibt. Sie definiert aus diesem Grund auch Vorgaben zur Grundstücksentwässerung für die Liegenschaftsbesitzer. Zudem wurden sämtliche Anlagen und Gewässer auf ihren Zustand untersucht. Leitungen und Schächte wurden mit Kamera-Aufnahmen kontrolliert.

Die Gemeinden Bischofszell, Hauptwil-Gottshaus, Hohentannen und Zihlschlacht-Sitterdorf beschlossen 2015, die Überarbeitung des Entwässerungsplans gemeinsam anzugehen. Die vier Gemeinden sind im Abwasserverband für die Region Bischofszell zusammengeschlossen.

Bestimmte Teile des Generellen Entwässerungsplans liegen in allen vier Gemeinden gleichzeitig öffentlich auf, namentlich das sogenannte Entwässerungskonzept und das Teilprojekt Abwasserentsorgung im ländlichen Raum. Von Freitag, 6. Mai, bis Mittwoch, 25. Mai 2022, stehen die Dokumente in den Bauverwaltungen der Gemeinden zur Einsicht zur Verfügung. Die definitive Genehmigung erfolgt nach der Auflage durch den Kanton Thurgau.

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