Raron

    Raron: Langzeitüberwachung der Setzungen in St. German

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    Region Visp,

    Wie die Gemeinde Raron mitteilt, liegt seit April 2022 der Synthesebericht zu den Überwachungen der Setzungen in St. German vor und kann eingesehen werden.

    Verwaltung
    Verwaltung (Symbolbild). - Der Bundesrat

    Jährlich werden in St. German im Auftrag der BLS Netz AG die Hebungen und Setzungen sowie die Grundwasserverhältnisse überwacht. Grund dafür war der Bau des Lötschberg-Basistunnels. Als während den Bauarbeiten im Herbst 2001 Bergwasser in den Tunnel eingedrungen ist und verschiedene Quellen versiegten, wurden umfassende Untersuchungen durch die ETH Lausanne eingeleitet.

    Diese klärten auch die zukünftigen Auswirkungen. Die Untersuchungen der ETH konnten im März 2009 abgeschlossen werden. Aus den Empfehlungen der ETH Lausanne ging ein Langzeit-Überwachungsprogramm hervor. Daraufhin wurde eine laufende Überwachung der Hebungen und Setzungen sowie der Grundwasserverhältnisse zunächst bis zum Jahr 2014 organisiert.

    Die letzten Messungen in den Jahren 2014 zeigten, dass Setzungen wie prognostiziert im ausgeschiedenen Langzeitsetzungsperimeter gemessen wurden. Dieser Bereich beschränkt sich auf die ehemalige Quelle «Am Bach». Die Setzungen betrugen in diesem Bereich wie vorausgesagt bis zu 4 Millimeter im Jahr. Im übrigen Dorfteil, ausserhalb des Langzeitsetzungsperimeters, blieb das Gelände stabil, wo Setzungen und Hebungen von 1 bis 2 Millimeter im Jahr messbar waren.

    Seit Mitte April 2022 ist der Bericht einsehbar

    Die seinerzeit von der BLS AlpTransit AG organisierten Überwachungen konnten Ende 2014 abgeschlossen werden. Daraufhin wurde mit der BLS Netz AG die Fortführung der Messungen über die nächsten 10 Jahr geklärt. Für die Messungen sowie die Auswertung und Berichterstattung wurden die bisher tätigen Unternehmen verpflichtet.

    Damit konnte das aufgebaute Wissen um die Setzungen und das Grundwasser beziehungsweise die Quellen in St. German sowie die Ansprechpersonen beibehalten werden. Insofern ist es auch wichtig, dass die an den Gebäuden angebrachten Messpunkte sowie die Grundwassermesspunkte beibehalten werden und dass die Zugänge für die Messungen gewährt bleiben.

    Die Gemeinde wird auch weiterhin mit den Messwerten beliefert und stellt diese den Interessierten zur Einsicht zur Verfügung. So liegt seit Mitte April 2022 der Synthesebericht zu den Überwachungen 2020 bis 2021 vor und kann bei Bedarf auf der Gemeindekanzlei in Raron eingesehen werden.

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