Bittere Niederlage nach Herzschlagfinale für WASA
WASA St.Gallen verliert zu Hause nach packender Verlängerung 7:8 gegen HC Rychenberg Winterthur. Trotz starker Leistung blieb der erste Heimsieg der Saison aus.

Wie WASA St.Gallen mitteilt, verliert das Team zu Hause mit 7:8 nach Verlängerung gegen den HC Rychenberg Winterthur, obschon in diesem Spiel mehr Punkte drin gelegen wären.
Das erste Drittel dieser Partie hatte es in sich: Nach 20 Minuten führte das Heimteam mit 4:3. Beide Mannschaften erzielten sehenswerte Tore.
Besonders das 2:1 von Michael Schwizer in der achten Minute war ein besonderer Augenschmaus. Er nahm sich aus sehr spitzem Winkel ein Herz und platzierte den Ball gekonnt halbhoch im weiten Eck.
WASA rettet 4:4 in die Pause
WASA profitierte im Startdrittel von einer effizienten dritten Linie, welche alle vier Tore erzielte. Der HCR hingegen konnte dann reüssieren, wenn die St. Galler Hintermannschaft unsortiert war. Der spätere Bestplayer Levin Conrad war ab allen drei Toren beteiligt.
Im Mitteldrittel sah sich WASA durchgehend unter Druck. Die Gäste beanspruchten ein Ballmonopol sondergleichen. Das Heimteam konnte sich dank einer aufopfernden Defensivarbeit und einem Quäntchen Glück mit einem 4:4 Gleichstand in die zweite Drittelspause retten.
Im letzten Abschnitt nahm sich WASA vor, wieder aktiver am Spiel teilzunehmen und mehr Ballbesitz zu beanspruchen. Von der ersten Winterthurer-Führung in der 45. Minute liessen dich die Hausherren nicht beeindrucken.
Eine Zeigerumdrehung glich Johannes Vähäkangas die Partie wieder aus. Mit einem Gedicht eines Abschlusses. welcher via Lattenkreuz die Linie überquerte, glich er die Partie mit 5:5 aus.
Verlängerung entscheidet
Kurz darauf durfte sich WAS im Boxplay üben. Dieses überstanden die Olma-Städter schadlos. Der Schlussabschnitt war von guten Chancen beider Mannschaften geprägt.
Jesper Silvonen konnte eine davon ausnutzen. Er schoss WASA in der 54. Minuten erneut in Front. Drei Minuten vor Spielende erhöhte David Gross auf eine Zwei-Tore-Führung. Der erste WASA-Heimsieg der letzten zwei Spielzeiten schien zum Greifen nah.
Leider (aus Sicht der St.Galler) bewiesen die Winterthurer im Sechs-gegen-Fünf ihre individuelle Klasse. Manuel Maurer erzielte zwei Tore in der exakt gleichen Manier und erzwang somit die Verlängerung.
In der Verlängerung war es ebenfalls Mauerer, welcher den Unterschied machte. Er machte den Hattrick perfekt und schoss seine Farben zum Sieg.






