Veranstaltungsreihe erinnert an Opfer der Hexenverfolgung

Stadt Uster
Stadt Uster

Greifensee,

370 Jahre nach ihrer Hinrichtung erinnert die Stadt Uster mit Veranstaltungen und einem Gedenkort an Elsbetha Bünzli und die Hexenverfolgung.

Panorama der Stadt Uster.
Panorama der Stadt Uster. - Nau.ch / Manuel Walser

Wie die Stadt Uster informiert, findet zwischen dem 9. Februar und dem 10. April 2026 in Uster eine öffentliche Veranstaltungsreihe zur Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert statt. Im Mittelpunkt steht das Schicksal von Elsbetha Bünzli aus Nossikon, die 1656 hingerichtet wurde.

Die evangelisch-reformierte Kirche und die Stadt Uster laden die Bevölkerung ein, sich mit diesem historischen Unrecht auseinanderzusetzen. Den Abschluss bildet am 10. April 2026 die Eröffnung eines Gedenkorts für Elsbetha Bünzli. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Die Veranstaltungsreihe «Elsbetha Bünzli: heimgeholt. Hexenverfolgung in Uster. Eine Spurensuche» findet vom 9. Februar bis zum 10. April in Uster statt. Sie zeigt, wie damals Menschen als Hexen verleumdet und getötet wurden.

Im Zentrum steht Elsbetha Bünzli aus Nossikon. 370 Jahre nach ihrer Hinrichtung setzt sich Uster erneut mit ihrem Schicksal auseinander. Die interessierte Bevölkerung ist eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Ein Gedenkort für Elsbetha Bünzli

Die evangelisch-reformierte Kirche Uster und das Stadtarchiv Uster haben die Reihe zusammen mit Kulturschaffenden und Forschenden vorbereitet. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchten sie, was damals geschehen ist und stellen Fragen zur Gegenwart.

Als Teil der Reihe entsteht auf dem ehemaligen Friedhof hinter der reformierten Kirche ein Gedenkort für Elsbetha Bünzli. Am 10. April 2026 wird der Gedenkort an einem öffentlichen Anlass eröffnet – im Beisein von Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Stadtpräsidentin Barbara Thalmann und Kirchenratspräsidentin Esther Straub.

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