Gemeinde wehrt sich gegen neue Flugrouten und Lärmbelastung

Gemeinde Fällanden
Gemeinde Fällanden

Greifensee,

Die Gemeinde Fällanden erhebt Einsprache gegen das revidierte Betriebsreglement des Flughafens Zürich, das Südstarts geradeaus bei Bise vorsieht.

Das Gemeindehaus in Fällanden.
Das Gemeindehaus in Fällanden. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Fällanden berichtet, liegt seit dem 19. Januar 2026 das revidierte Betriebsreglement 2014/2017 öffentlich auf. Darin beantragt der Flughafen Zürich neu Südstarts geradeaus bei Bise. Diese würden die Lärmbelastung für die südlich gelegenen Gemeinden deutlich erhöhen.

Das Fluglärmforum Süd (FLFS) führt gemeinsam mit dem Verein «Flugschneise Süd – Nein» (VFSN) zwei öffentliche Informationsveranstaltungen zum Thema «Gemeinsam gegen Südstarts geradeaus» durch: am 10. Februar 2026 um 19.30 Uhr im Gemeinderatssaal in Uster sowie am 11. Februar 2026 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal in Zumikon.

Die Gemeinde Fällanden stellt sämtliche verfügbaren Informationen auf ihrer Webseite bereit.

Einsprache läuft bis 17. Februar

Der Gemeinderat Fällanden hat folgende Beschlüsse gefasst: Die Gemeinde Fällanden erhebt Einsprache gegen das revidierte Betriebsreglement 2014/2017 mit Südstarts geradeaus.

Die Einsprache erfolgt durch die Rechtsvertretung des Fluglärmforums Süd (Fällanden ist Mitglied). Die Bevölkerung wird ausdrücklich dazu aufgerufen, ebenfalls Einsprache zu erheben und sich gegen die geplanten Südstarts geradeaus zu wehren.

Die Einsprachefrist endet am 17. Februar 2026. Eine ausgearbeitete Mustereinsprache wird ebenfalls auf der Webseite zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde Fällanden setzt sich weiterhin mit Nachdruck für den Schutz der betroffenen Bevölkerung und eine faire Lastenverteilung im Luftverkehr ein.

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