Biodiversität

    Uster will die Biodiversität stärker fördern

    Stadt Uster
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    Uster,

    Mit einem rund 60 Massnahmen umfassenden Biodiversitätskonzept will die Stadt Uster die Biodiversität stärker fördern.

    Biotopbäume
    Die Stadt Uster leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. - Gemeinde Stadt Uster

    Die Biodiversität steht schweizweit unter starkem und zunehmendem Druck. Arten wie etwa die Feldlerche oder der Feldhase, die um 1990 in Uster noch häufig waren, sind heute fast oder ganz verschwunden.

    Mit einem rund 60 Massnahmen umfassenden Biodiversitätskonzept – dem BIK – will die Stadt Uster nun dem Rückgang der Biodiversität entgegenwirken.

    Die Stadt Uster hat bereits in den letzten Jahren viel unternommen, um Biodiversität zu erhalten und zu fördern. So wurde beispielsweise 2003 ein ökologisches Vernetzungsprojekt lanciert.

    Es trägt massgeblich dazu bei, dass heute rund 23 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche als sogenannte Biodiversitätsförderflächen bewirtschaftet werden auf denen Biodiverstitätsmassnahmen umgesetzt werden. «Die bisherigen Massnahmen reichen jedoch nicht aus, um den Rückgang der Biodiversität zu stoppen», erklärt Stadtrat Stefan Feldmann.

    «Darum hat der Stadtrat ein Biodiversitätskonzept (BIK) beschlossen. Es hat eine Laufzeit von zehn Jahren und ist in sieben Handlungsfelder aufgeteilt.»

    Über 60 konkrete Massnahmen

    Die sieben Handlungsfelder bündeln die Bestrebungen der Stadt Uster, die Biodiversität zu erhalten und zu fördern, zu einem Gesamtkonzept. Die rund 60 Massnahmen des Konzepts reichen von der naturnahen Bewirtschaftung aller städtischen Grünflächen über die Erstellung von Ausstieghilfen für Amphibien bis zur Totholzförderung im Ustermer Wald.

    «Biodiversitätsförderung muss dabei nicht teuer sein, wie unser BIK beweist», sagt Stefan Feldmann. Es löst Kosten von insgesamt knapp einer Million Franken aus.

    Das heisst, die Stadt Uster investiert in den nächsten zehn Jahren jährlich zusätzlich rund 100 000 Franken in die Biodiversitätsförderung: «Ein kleiner finanzieller Aufwand mit einem grossen Nutzen für die Natur.»

    Start im Juni mit Neophyten-Aktion

    Die Stadt Uster hat auf ihrer Website ein Dossier zum Thema Biodiversität aufgeschaltet: www.uster.ch/biodiversitaet. Nebst Informationen zum BIK sind dort auch Tipps und weiterführende Links zur Biodiversität zu finden.

    Als «Startschuss» zur Umsetzung des BIK wird im Juni 2021 auf dem Werkhofareal im Stadthaus West eine Neophyten-Umtausch-Aktion stattfinden.

    Bei dieser können die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Uster ihre Neophyten aus dem Garten gegen einheimische Stauden umtauschen. Detaillierte Informationen zur Aktion folgen in einer separaten Mitteilung, auf der Website und im Veranstaltungskalender der Stadt Uster.

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