Um agil auf die zu erwartenden Herausforderungen reagieren zu können, setzt die Stadt Uster einen Fachstab für die Schutzsuchenden aus der Ukraine ein.
ukrainische flagge
Eine Flagge der Ukraine. (Symbolbild) - Pixabay

Bereits bei der Bewältigung der Corona-Pandemie hat die Stadt Uster auf einen abteilungsübergreifenden Fachstab gesetzt. Dieser erwies sich als geeignetes und zeitlich sehr agil funktionierendes Gremium, um eine laufende Lagebeurteilung vorzunehmen sowie die verschiedenen Aufträge und Massnahmen von Bund und Kanton umzusetzen.

Auch in der gegenwärtigen Lage mit dem Krieg in der Ukraine ist die Stadt Uster mit einer ausserordentlichen Situation konfrontiert, die sich auf die städtische Verwaltung nun insbesondere mit der Ankunft von Flüchtlingen auswirkt. Der Bund und Kanton haben die Gemeinden deshalb aufgefordert, sich entsprechend vorzubereiten, genügend Unterkünfte bereitzustellen und den Grundbedarf zu sichern.

Überdies wird davon ausgegangen, das weitergehende und länger andauernden Integrationsmassnahmen erforderlich sein werden. Der Stadtrat hat angesichts dieser Lagebeurteilung an seiner heutigen Sitzung deshalb beschlossen, einen entsprechenden Fachstab einzusetzen. Der Fachstab «Schutzsuchende Ukraine» steht unter der Leitung der Co-Abteilung Soziales mit Anja Buis und Thomas Birchler.

Die Lage wird laufend beurteilt

Vom Stadtrat ist Petra Bättig als Präsidentin der Sozialbehörde vertreten. Themenmässig stehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt die intensive Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten, die Regelung der Betreuung, die Integration der Kinder und Jugendlichen in den Schulalltag und die Prüfung der städtischen finanziellen Möglichkeiten im Vordergrund.

Der Fachstab «Schutzsuchende Ukraine» der Stadt Uster wird regelmässig tagen, die Lage laufend beurteilen, entsprechende Aufgaben innerhalb der Stadtverwaltung koordinieren und die notwendigen Anträge an den Stadtrat oder die Sozialbehörde für das Ergreifen der erforderlichen Massnahmen stellen.

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