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UHC Uster verliert auch Spiel drei gegen Zug

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Greifensee,

Der UHC Uster verliert am 14. März 2026 das dritte Viertelfinalspiel gegen Zug United mit 3:7 und steht in der Serie nun mit dem Rücken zur Wand.

UHC Uster
Der UHC Uster ist ein Unihockeyverein aus Uster. Heimspielstätte des Vereins ist die Sporthalle Buchholz. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie der UHC Uster mitteilt, vermag das Team die tolle Affiche mit 723 Zuschauern und TV-Live-Spiel leider nicht zum ersten Sieg in der Playoff-Viertelfinalserie gegen Zug United zu nutzen. Stattdessen steht man nach der 3:7-Niederlage nun mit dem Rücken zur Wand; jede weitere Niederlage bedeutet das Saisonende.

Als die Ustermer nach den ersten 20 gespielten Minuten mit einem 1:2-Rückstand in die Garderobe schritten, dürfte der eine oder andere doch noch an die Chancen gedacht haben, die für eine Zürcher Oberländer Führung zur ersten Pause durchaus hätten ausreichen können, die man allerdings mit einer Ausnahme allesamt nicht verwerten konnte.

Die Ausnahme war Daniels Jānis Anis, der in der achten Minute den kurzen Querleger Johannes Wilhelmssons trocken per Onetimer in die Maschen hämmerte und damit nach dem frühen Führungstreffer der Zuger in Minute 4 den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich besorgte.

Kurz davor hatte Filip Karlsson nur den Pfosten getroffen. Knapp drei Minuten nach dem ersten Ustermer Erfolgserlebnis konnte Yves Klöti zu einem Penalty anlaufen, nachdem Zugs Robin Nilsberth mit einem Stockschlag einen Abschluss von Anis unterbunden hatte.

Zug zieht gegen Uster auf 4:1 davon

Gäste-Keeper Nils Schälin entschied das Duell Mann-gegen-Mann allerdings für sich. Nur wenig später war der Zentralschweizer Goalie auch gegen Anis auf dem Posten. Nachdem sein Ustermer Pendant Nicolas Brütsch gegen Tobias Gustafsson und Sami Johansson hatte beweisen können, dass er ebenfalls was auf dem Kasten hat, flogen die Bälle wieder Richtung Schälin, der die Schüsse Yves Klötis und Ted Nivestams mit den Fingerspitzen aber abzulenken vermochte.

Wenige Sekunden später schlug Timo Renner direkt vor dem Zuger Gehäuse auf ein Zuspiel Wilhelmssons über den Ball. Der erneute Führungstreffer der Zentralschweizer 45 Sekunden vor der ersten Pausensirene durch Nilsberths Weitschuss war dann ein echter Dämpfer. Brütsch verhinderte acht Sekunden vor Drittelsende gegen Tobias Flütsch allerdings noch Schlimmeres.

Besagter Tobias Flütsch holte das Verpasste dann nach knapp vier gespielten Minuten im Mitteldrittel nach cleverem Pass Johanssons nach und erhöhte auf 3:1. Die Zuger bestimmten nun sichtlich das Geschehen auf dem Platz und versorgten Brütsch mit einer Menge Arbeit; die Ustermer ihrerseits tauchten nicht mehr allzu oft gefährlich vor Schälin auf. Trotz des spielerischen Übergewichts gelang den Zentralschweizern im zweiten Spielabschnitt nur noch ein weiterer Treffer von Miko Kailiala zum 4:1.

Uster scheitert mehrfach

Zu Beginn des letzten Drittels machten die Gäste gleich klar, dass sie ihre Führung weiter auszubauen gedachten. Brütsch rettete gegen Andrin Christen und Nilsberth, die Latte gegen Linus Arnold.

Nach dem Metalltreffer des Zuger Captains prüfte Jean-Luc Klöti im Gegenzug Schälin mit einem Weitschuss; der Keeper konnte den Ball mit dem Fuss abwehren und parierte dann mirakulös den Nachschuss Loris Murers.

Anstatt 2:4 hiess es wenig später dann 1:5 aus Ustermer Sicht, nachdem Zugs Johansson einmal mehr seine Scorerqualitäten demonstriert hatte. Wenig später hätte Kailiala fast nachgedoppelt, doch Brütsch parierte glänzend.

Sechster Feldspieler geht für Uster nach hinten los

Da die Zürcher Oberländer auch in den folgenden Minuten wenig Anstalten machten, den Ball im Zuger Netz zu versenken, entschied sich Usters Coach Simon Meier kurz nach Ablauf der 53. Spielminute zum Timeout und zum Tausch von Goalie Brütsch durch einen sechsten Feldspieler.

Diese Massnahme ging allerdings so was von gehörig schief. Zehn Sekunden nach Wiederanpfiff fing der Zuger Topscorer Albin Sjögren einen Rückpass Nivestams auf Yves Klöti ab, wurde von letzterem zwar noch am Abschluss ins leere Tor gehindert, doch die Referees entschieden dann nach interner Diskussion zum grossen Erstaunen des Heimteams und der Ustermer Zuschauer auf Penalty wegen Stockschlags – Zugs Kailiala liess sich die Chance nicht entgehen.

Nur gerade weitere 17 Sekunden danach hiess es bereits 7:1 für die Zentralschweizer: diesmal war ein Ball Yves Klötis auf der Kelle von Zugs Severin Nigg gelandet, der nur noch zu seinem allein vor dem leeren Ustermer Gehäuse stehenden Kollegen Sjögren schieben musste.

Damit waren der Kessel endgültig geflickt und der Versuch mit einem Feldspieler mehr beendet. Die beiden Ustermer Treffer in den zwei letzten Spielminuten durch Wilhelmsson und Captain sowie Best Player Tobias Ledergerber waren dem Umstand geschuldet, dass der Zuger Motor da auch nicht mehr mit voller Kraft lief.

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