Die Stadt Uster baut die Förderung von Kultur-Produktionen in den Bereichen Theater und Tanz aus. Für die Förderung stehen 50'000 Franken zur Verfügung.
Die Stadt Uster baut die Förderung von Kultur-Produktionen
Theaterproduktion «Die Bank» von Beatrice Stebler, Regie: Eveline Ratering - Martin Guggisberg

In Uster soll nicht nur Kultur gezeigt werden, es soll auch Kultur entstehen. Das «Kulturkonzept 2020 bis 2028» fordert deshalb, dass Uster gute Bedingungen für Kulturproduktionen und Kreativwirtschaften biete. In den Bereichen Tanz und Theater sollen neue Förderstrukturen helfen, dieses Ziel zu erreichen. Stärker als früher wird dabei der ganze Produktionsprozess von der Kreation, über die Produktion bis hin zur Distribution betrachtet werden.

«Es genügt nicht, Produktionen finanziell zu unterstützen. Es müssen auch Proberäume zur Verfügung stehen und eine Bühne für die Endproben sowie die Premierenvorstellungen. Anschliessend sollen möglichst viele Folgevorstellungen ausserhalb von Uster stattfinden können», meint Christian Zwinggi, der Kulturbeauftragte der Stadt. Für das neue Fördermodell stehen pro Jahr 50'000 Franken aus dem Kulturbudget zur Verfügung.

Die Gesuche werden aufgrund der bestehenden Richtlinien beurteilt. Neu wird der Vergabeentscheid gemeinsam mit der KGU getroffen. Dies stellt sicher, dass die Kunstschaffenden nebst der finanziellen Förderung auch die Bühne im Kulturhaus Central für die Endproben und Premierenvorstellungen nutzen können. Zudem kann das Netzwerk der KGU mit anderen Veranstaltungsorten für die weitere Vermarktung der Produktion hilfreich sein.

Die neue Produktionsförderung wird als Pilotprojekt bis 2025 lanciert. Der erste Eingabetermin für Produktionsgesuche ist der 15. August 2022.

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