Wacker Thun will in Aarau den nächsten Schritt machen
Wacker Thun trifft am 12. September 2026 auswärts auf den HSC Suhr Aarau. Gegen den unbequemen Gegner wollen die Berner Oberländer zwei wichtige Punkte holen.

Wie Wacker Thun mitteilt, haben Auswärtsspiele in Aarau für Wacker Thun oftmals einen besonderen Reiz. Wie die Berner Oberländer in ihrer Heimstätte, schaffen es die Aargauer immer wieder, mit kämpferischen Darbietungen den eigenen Anhang mitzureissen.
Gelingt dies, so wird die altehrwürdige Aarauer Schachenhalle regelmässig zum Hexenkessel, in dem es für jedes Gästeteam schwierig wird. Das Team von Cheftrainer Oscar Carreño wird also gewarnt sein und mit dem nötigen Respekt in den Aargau reisen.
Aarau mit neuer Mischung
Für den HSC Suhr Aarau verlief der Start in die Saison holprig. Ein Sieg resultiert aus den ersten vier Partien. Der Kader von Trainer Petr Hrachovec, der die Nachfolge von Aleksandar Stevic angetreten hat, erfuhr auf die neue Saison hin einige Veränderungen.
Unter anderem gilt es, Topskorer Nikos Sarlos oder den Routinier Joao Ferraz zu ersetzen. Dagegen konnten sich die Aarauer die Dienste von Spielmacher Alessio Lioi und dem bundesligaerfahrenen Linksaussen Timothy Reichmuth sichern.
Sie bilden zusammen mit Marijan Maric und Martin Popovski das Gerippe eines Teams, in dem auch in dieser Saison wiederum einige Zukunftsversprechen aus dem eigenen Nachwuchs auflaufen. Die Mischung aus Erfahrung und Unbeschwertheit macht den HSC zu einem unbequemen Gegner – gerade in der Schachenhalle.
Nächster Schritt in Aarau
Trotzdem ist das Ziel der Thuner klar: Sie reisen nach Aarau, um zu gewinnen. Die Pflichtaufgaben gegen Basel und GC wurden erfüllt, gegen die Schwergewichte Schaffhausen und Kriens verkaufte man sich teuer. Nun geht es darum, den nächsten Schritt zu machen. Gegen einen Gegner, der zum breiten Mittelfeld der Liga gehören dürfte.
Bereits heute zeichnet sich ein enges Rennen um die sechs zu vergebenden Plätze in der Finalrunde ab. Punkte, die auswärts gegen Direktkonkurrenten eingefahren werden können, sind Gold wert.
Der Fokus der Berner Oberländer wird auf ihren eigenen Qualitäten liegen. Dass die variable Offensive funktioniert, haben die ersten Spiele gezeigt. Auch in der Defensive stabilisiert sich das Team um Abwehrchef Leandro Römer mehr und mehr
Kann das Puzzle am Samstag, 12. September 2026, um 18 Uhr in Aarau zusammengesetzt werden, so wird Wacker die Chance auf zwei weitere wichtige Punkte erhalten.








