Die Thuner Fasnacht fällt auch 2022 aus. Das haben die Organisatoren entschieden. Die jüngsten Corona-Massnahmen hätten dazu geführt, dass der Anlass «unplanbar» geworden sei, teilte der Gringerat am Mittwoch mit.
Fasnacht Thun
Buntes Treiben an der Fasnacht, am Sonntag, 1. Februar 2015, in Thun. - Keystone

Er verwies in seinem Newsletter unter anderem auf die knappen Fristen. Die aktuellen Massnahmen des Bundesrats gelten bis am 24. Januar und somit bis vier Tage vor dem geplanten Fasnachtsstart. «Was anschliessend gilt, ist aus unserer Sicht unvorhersehbar.»

Die kostenintensiven Aufbauarbeiten hätte man also in einer unsicheren Zeit durchführen müssen. Erschwerend komme dazu, dass unter der Annahme von 2G oder 2G+ längst nicht alle Thuner Guggen einsatzfähig gewesen wären.

Zudem entspreche eine Fasnacht mit Hygienemaske-Pflicht und einem Konsumationsverbot im Stehen nicht den Vorstellungen der Veranstalter. Ein fröhliches, ausgelassenes Fest sei so nur schwer vorstellbar.

Im Herbst hatten die Organisatoren eine Fasnacht in reduzierter Form angekündigt. Bereits damals gestrichen wurde die Eröffnung auf dem Rathausplatz.

In Bern ist die Fasnacht erst vom 3. bis 5. März geplant. Die Organisatoren halten einstweilen daran fest, wenn auch in reduzierter Form. Der Münsterplatz inklusive Münsterplattform und Rathausplatz soll abgesperrt werden, damit eine allfällige 3G- oder 2G-Regel durchgesetzt werden kann.

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