Stadtpräsidium: FDP Thun hat klare Favoritin
Die FDP Stadt Thun nimmt Stellung zu den Wahlen für das Stadtpräsidium. Aufgrund der Anforderungen komme nur Eveline Salzmann (SVP) für das Amt infrage.

Die Antwort des Gemeinderates auf die Fragestunde F 07/2026 und die Studie der Universität Genf zum Arbeitsaufwand der Bundesparlamentarier zeigen klar:
Sowohl das Stadtpräsidium von Thun als auch ein Nationalratsmandat verlangen einen ausserordentlich hohen zeitlichen Einsatz, grosse Präsenz und ständige Verfügbarkeit.
Aus dieser Faktenlage ergibt sich, dass die beiden Ämter nicht gleichzeitig mit der nötigen Sorgfalt ausgeübt werden können.
Stadtpräsidium Thun ist Amt mit hoher Präsenzpflicht und ständiger Verfügbarkeit
Die Ausführungen des Gemeinderates und die Ergebnisse der Genfer Studie sprechen eine deutliche Sprache.
Das Stadtpräsidium von Thun ist ein Amt mit hoher Führungsverantwortung, grosser Präsenzpflicht und ständiger Verfügbarkeit. Gleichzeitig zeigt die universitäre Studie, dass ein Nationalratsmandat im Median 1754 Arbeitsstunden pro Jahr beziehungsweise einem Beschäftigungsgrad von 87 Prozent entspricht.
Bereits die Rats- und Kommissionsarbeit einschliesslich der notwendigen Vorbereitung beansprucht rund die Hälfte eines Vollzeitpensums. Hinzu kommen Fraktions- und Parteiarbeit, Medienkontakte, Repräsentationsaufgaben und der Austausch mit der Bevölkerung.
Beide Funktionen stellen damit für sich allein ausserordentlich hohe Anforderungen an Zeit, Präsenz und Verfügbarkeit.
Für die FDP Thun kommt nur Eveline Salzmann als Stadtpräsidentin infrage
Die Ausführungen des Gemeinderates machen deutlich, dass Thun eine Führungspersönlichkeit braucht, die ihren Fokus uneingeschränkt auf die Stadt richten kann.
Für die FDP Thun ist deshalb klar, dass das Stadtpräsidium in den kommenden Jahren die volle Aufmerksamkeit seines Amtsinhabers verdient. Wer dieses Amt übernimmt, muss seine ganze Kraft und Aufmerksamkeit der Führung der Stadt Thun widmen können.
Für die FDP Thun kommt deshalb nur Eveline Salzmann für die Wahl am 5. Juli 2026 als neue Stadtpräsidentin von Thun in Frage.










