Die bisherige Saison des EHC Thun war ein stetiges Auf und Ab. Dies war auch im letzten Spiel des Jahres der Fall.
EHC Thun
Der EHC Thun brachte so manchen grossen Gegner ins Schleudern. - Brigitte Münger

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Mittwoch traf der EHC Thun zuhause auf den HCV Martigny.
  • Die Walliser sind neben den Thunern wohl die grösste «Tischbombe» der Liga.
  • Nach einem 0:2-Rückstand resultiert am Ende ein 4:2-Sieg.

Die Saison 2021/22 verlief für den EHC Thun bisher wie eine Achterbahnfahrt. Nach nur einem Sieg aus den ersten sieben Spielen war die Stimmung im Grabengut am Boden.

Die Siege gegen das starke Dübendorf und den SC Lyss gaben ein wenig Selbstvertrauen zurück. Nur, verlor man wenige Tage später beim direkten Konkurrenten Düdingen beinahe chancenlos.

EHC Thun zuletzt auf dem Vormarsch

Dem Tiefschlag liessen die Thuner wieder zwei Siege folgen, um danach im Derby gleich mit 1:6 unterzugehen. Nach diesem Nackenschlag schrillten sämtliche Alarmglocken. Doch das Team raffte sich auf und zeigte eine Reaktion.

In den vergangenen acht Spielen gingen die Thuner nach 60 Minuten nur ein einziges Mal als Verlierer vom Eis. Dazu kommen die zwei Overtime-Niederlagen in Seewen und gegen Wiki.

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Der EHC Thun konnte zuletzt wieder des Öfteren jubeln. - Brigitte Münger

Tabellarisch kämpfen sich die Berner Oberländer mittlerweile Rang für Rang nach oben. Mit einem Sieg am Mittwochabend gegen den HCV Martigny hätten die Thuner erneut Plätze gut machen können.

Die Walliser sind eine Art Angstgegner des EHC Thun. Der HCV ist aber auf eine Art und Weise auch eine «Tischbombe». Als Gegner weiss man nie so recht, was kommt – ganz ähnlich wie bei den Thunern.

0:2-Rückstand gedreht

So war es dann auch am Mittwochabend: Der EHC Thun fand zu Beginn nichts ins Spiel. Martigny nutzte die Löcher in der Thuner Verteidigung aus und führte nach einem Drittel um zwei Längen.

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Dominik Gyger spielte gleich drei Assists. - Brigitte Münger

Im Mitteldrittel ging dann die Thuner «Tischbombe» hoch! Der EHC Thun konnte das Spielgeschehen an sich reissen. Michael Bärtschi und Pascal Brand sorgten für den Ausgleich. Dominik Gyger spielte beide Vorlagen.

Im Schlussdrittel sorgte Boss mit einem klassischen Briefkasten auf Pass von Jaquet und Gyger für die erstmalige Thuner Führung. Zum Ende hin nahmen die Martinacher den Golaie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers raus.

Thun klettert in der Tabelle weiter

Die Thuner verpassten gleich mehrmals die Entscheidung ins leere Tor. Erst eine Sekunde vor Schluss entwischte Yannick Gugelmann und schob ins leere Tor ein.

Mit dem dritten Sieg in Serie klettern die Berner Oberländer in der Tabelle auf Rang sechs. Der Vorsprung auf dem Strich beträgt nun fünf Punkte.

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