Baselland

Bottmingen BL: Tuberkulose an Primarschule – über 100 Kinder untersucht

An der Primarschule Bottmingen BL ist bei einer Lehrperson Tuberkulose festgestellt worden. Über 100 Kinder werden nun vorsorglich untersucht.

Bottmingen BL
Tuberkulose an Primarschule – über 100 Kinder untersucht (Symbolbild) - Keystone

Bei einer Lehrperson an der Primarschule Bottmingen wurde Tuberkulose festgestellt. Da sie mehrere Klassen unterrichtet und Kontakt zu mehr als 100 Schülerinnen und Schülern im Alter von 8 bis 12 Jahren hatte, wurde vorsorglich eine Umgebungsuntersuchung angeordnet. Die betroffenen Kinder werden dazu medizinisch am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) abgeklärt.

Die Schulleitung hat die betroffenen Eltern heute Nachmittag in Zusammenarbeit mit der Lungenliga und dem Kantonsärztlichen Dienst Basel-Landschaft informiert. Für Fragen der Eltern steht eine Hotline zur Verfügung.

Vorsorgliche medizinische Abklärungen

Da die Lehrperson während des Unterrichts über einen längeren Zeitraum Kontakt zu mehr als 100 Kindern hatte, werden diese vorsorglich medizinisch untersucht. Die Lungenliga koordiniert die Umgebungsuntersuchung gemeinsam mit dem Kantonsarzt und dem UKBB. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden gruppenweise am UKBB abgeklärt.

Die Untersuchung umfasst eine ärztliche Beurteilung und – falls medizinisch angezeigt – eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs. Das genaue Vorgehen richtet sich nach dem Alter der Kinder und den medizinischen Vorgaben.

Information durch Schulleitung an die Eltern erfolgt

Die Schulleitung hat in Zusammenarbeit mit der Lungenliga und dem Kantonsärztlichen Dienst des Kantons Basel-Landschaft heute Nachmittag die betroffenen Eltern informiert. Für Fragen der Eltern wurde eine Hotline eingerichtet. Die Eltern werden über die Ergebnisse der medizinischen Abklärungen direkt informiert.

Schulbetrieb sichergestellt

Die Lehrperson befindet sich in medizinischer Behandlung und unterrichtet aktuell nicht mehr. Der Schulbetrieb kann wie gewohnt weitergeführt werden. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen, die keinen engen und regelmässigen Kontakt mit der betroffenen Lehrperson hatten, müssen nicht untersucht werden.

Bei anhaltendem Husten oder länger anhaltendem Fieber wird empfohlen, die Kinderärztin oder den Kinderarzt resp. den Hausarzt zu kontaktieren.

Geringes Ansteckungsrisiko

Tuberkulose wird über die Raumluft übertragen. Eine Ansteckung setzt in der Regel einen längeren und engeren Kontakt mit einer an Tuberkulose erkrankten Person voraus. Da im Schulunterricht über längere Zeit Kontakte im gleichen Raum stattgefunden haben, werden die betroffenen Schülerinnen und Schüler vorsorglich untersucht. Tuberkulose ist heute gut behandelbar.

Mit der Umgebungsuntersuchung sollen mögliche Ansteckungen frühzeitig erkannt und bei Bedarf weitere medizinische Massnahmen eingeleitet werden.

Kommentare

Weiterlesen

Claude Longchamp Neutralitätsinitiative
127 Interaktionen
Neutralitätsumfrage
giftschlange schweiz
45 Interaktionen
Biss in Balsthal SO

MEHR AUS BASELLAND

1 Interaktionen
System aufräumen
Baselbiet
Kanton Basel-Landschaft
Kanton Basel-Landschaft
Allschwil BL
Allschwil BL