Wie der Verein FC Gunzwil mitteilt, steht der FC Gunzwil im IFV-Cup verdient im Achtelfinale nach einem 4:3-Sieg gegen den Zweitligisten SC Obergeissenstein.
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Ein Mann hat einen Ball zwischen den Füssen. (Symbolbild). - Keystone
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Die Michelsämter waren von Beginn an daran interessiert, bei schwierigem Terrain und kaltnassen Bedingungen die Spielinitiative zu ergreifen.

In der vierten Minute konnte beinahe Stocker von einem Ausrutscher in der gegnerischen Defensive profitieren, setzte seinen Abschluss jedoch neben das Tor.

Danach kehrte vor beiden Toren eine gewisse Ruhe ein. Ab der 15. Minute wurde dann auch der Gast aus Luzern aktiver, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden.

In der 24. Minute kam der 2:0-Treffer

In der 21. Minute störte Kronenberg seinen Gegenspieler nach einem Eckball dermassen, dass dieser das Heimteam durch ein Eigentor in Front brachte.

Nur eine Zeigerumdrehung später hatte beinahe Samuel Nurmi mit einem Weitschuss das 2:0 auf dem Fuss.

Gunzwil war nun definitiv die aktivere Mannschaft und in der 24. Minute wurde dann Nurmi endgültig mit dem 2:0 belohnt.

Wiederum nur zwei Minuten später hätte Schiedsrichter auch auf Penalty entscheiden können, aber entschied in dieser Situation anders.

Man ging mit der Führung in die Pause

Nach einer zehnminütigen Druckphase fand danach auch der Gast wieder ein bisschen besser ins Spiel und nutzte eine seiner raren Offensivaktionen in der 32. Minute zum 2:1-Anschlusstreffer.

Der Unterklassige liess sich jedoch dadurch nicht aus dem Konzept bringen und kam drei Minuten vor der Pause zu einem vielversprechenden Freistoss.

Captain Fischer fackelte nicht lange und sein Flachschuss-Hammer aus gut und gerne 25 Metern fand den Weg ins Tor zur viel umjubelten 3:1-Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit gab es zaghafte Abschlussversuche

Die zweite Halbzeit begann mit gegenseitigem Abtasten.

Weder Gunzwil noch die Stadtluzerner wollten in der Anfangsphase einen womöglich spielentscheidenden Fehler machen und die Defensivreihen standen meistens sicher.

In der 56. Minute gab es auf beiden Seiten erst zaghafte Abschlussversuche im zweiten Durchgang, jedoch noch ohne Erfolg.

Auch nach einem Vierfach-Wechsel in der 65. Minute beim Heimteam liessen absolute Top-Chancen auf sich warten.

Eine spektakuläre Schlussviertelstunde

Gunzwil hatte zu dieser Zeit das Spiel scheinbar im Griff und liess kaum etwas zu. In der 75. Minute lancierte Fischer mit der ersten Topchance in der zweiten Halbzeit eine spektakuläre Schlussviertelstunde.

Sein Kopfball wurde vom OG-Schlussmann mit einer tollen Parade entschärft. Nun erwachten auch die Stadtluzerner und kamen in der 78. Minute zu einem Lattenschuss durch Illi.

Gunzwil probierte in dieser Phase den Sack zuzumachen, stand sich aber in der letzten Zone oft selbst im Weg. In der 86. Minute schien es dann endlich so weit zu sein.

Samuel Nurmi stand in der Mitte goldrichtig und schloss den schönen Pass von Schumacher zur viel umjubelten 4:1-Führung ab.

Unnötiges Zittern am Schluss, aber Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht

In der 88. Minute hatte dann Schumacher noch die nächste Grosschance auf dem Fuss und die Messe schien gelesen, aber OG hatte etwas dagegen.

In der 90. Minute erzielte Caluori das 4:2 für die Gäste. Nur eine Minute später entschärfte König die nächste Topchance des Zweitligisten.

Die Defensive der Michelsämter schien den Dienst in der Nachspielzeit bereits eingestellt zu haben, denn in der 92. Minute tankte sich Wattenberg auf der rechten Seite durch und erzielte den 4:3-Anschlusstreffer.

Gunzwil qualifiziert sich zum ersten Mal seit 2016 wieder für ein IFV-Cup-Achtelfinale.

Auswärtsspiel in Rothenburg

Die Michelsämter haben es am Schluss definitiv unnötig spannend gemacht.

Im Grossen und Ganzen war es aber eine starke Leistung der Kramis-/Kappeler-Elf, welche damit den ersten Achtelfinal-Einzug seit sechs Jahren perfekt gemacht haben.

Nach dem Cup ist vor der Meisterschaft. Am Wochenende, 1. und 2. Oktober 2022, geht es weiter mit dem sehr wichtigen Auswärtsspiel beim FC Rothenburg.

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