SC Buochs

SC Buochs verliert erneut knapp gegen Muttenz

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Nidwalden,

Der SC Buochs verliert bei Muttenz mit 1:2, nachdem Vesco doppelt trifft und Bachmanns später Anschlusstreffer in der Nachspielzeit deutlich zu spät fällt.

SC Buochs
Der SC Buochs ist ein Fussballverein im Kanton Nidwalden. Die Nidwaldner tragen ihre Heimspiele auf dem Sportplatz Seefeld aus. - Hansruedi Lüthi/ Grafik Nau.ch

Wie der FC Buochs mitteilt, empfing der Muttezer (kein Vertipper) Margelacker die Protagonisten der beiden Teams mit bereits sommerlichen Temperaturen. Das Buochser Ensemble konnte bis auf die Langzeitverletzten praktisch mit Vollbestand antreten. Sperren mussten diesmal keine abgesessen werden.

Muttenz gegen Buochs könnte auch Daniele Maurizio Vesco mit ein paar Gesellen gegen Buochs genannt werden. Der Muttenzer Bomber ist aktuell der Toptorschütze der gesamten Liga. Er traf bereits im Hinspiel in Buochs zum einzigen Treffer, und war auch auf eigenem Terrain die Figur welche dem Spiel seine Signatur gab.

In der 24. Minute vollendete er eine Hereingabe vom linken Flügel zentral vor dem Tor zum 1:0, wobei er Fuchser im Buochser Tor wenig bis keine Abwehrchance liess. Buochs hatte seinerseits drei gute Chancen, allesamt auf Standardsituationen von der Eckfahne aus.

Die grösste dabei bot sich Vini Gaúcho, welcher mit einem wuchtigen Kopfball Goalie Oberle bezwang, doch Topskorer Vesco auf der Linie den Ausgleich verhinderte. Buochs spielte gefällig, konnte auf Eckbällen für Gefahr sorgen, aber aus dem laufenden Spiel heraus kam zuwenig.

Kaum Chancen, dafür viele gelbe Karten

Noch weniger spielte sich in der zweiten Halbzeit ab. Die Zuschauer auf der Tribünenseite, schön nach Süden ausgerichtet, schwitzten sich einen Wolf ab, und den Spielern auf dem Feld, Brasilianer wahrscheinlich ausgenommen, erging es nicht viel besser.

Es entwickelte sich eine ereignis- und torchancenarme Halbzeit, welche sich hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen abwickelte, und die beiden Torhüter mehrheitlich unbeteiligt blieben. Dafür dass es eine relativ ereignisarme Halbzeit war, wurden doch fleissig gelbe Kartons unter die Leute gebracht. Allein in der zweiten Halbzeit deren sechs.

Hätte der Schiedsrichter in gewissen Situationen ein Leibchen zupfen oder ein zu robustes Einsteigen schneller geahndet, wären in der Folge der jeweiligen Situationen bestimmt weniger gröbere Fouls mit entsprechenden Verwarnungen ausgesprochen worden. Aber es war selbstredend auch für den Unparteiischen eine heisse Angelegenheit.

Spätes Aufbäumen reicht nicht

Hätte in Halbzeit eins Buochs aus den gebotenen Chancen aus Eckbällen auch nur einmal Profit gezogen und einen Treffer erzielt, hätte ein 1:1 eine gerechte Punkteteilung ergeben und Buochs wäre wohl zufrieden mit einem Punkt nach Hause gefahren. Denn die zweite Halbzeit verdiente eigentlich keine Erwähnung, bot Erstliga-Niveau mit bescheidenem Charakter. Und dennoch sollte es nicht bei diesem knappen Ergebnis bleiben.

Tief in der Nachspielzeit tauchten die Platzherren nochmals im Strafraum der Buochser auf, und Suter traf mit seinem Abschluss den Pfosten. Der Ball sprang dabei hinter dem geschlagenen Buochser Schlussmann wieder zurück ins Feld, wo – wer wohl? – Vesco wie eine Kobra lauerte und den Rebound ins leere Tor versenkte. 2:0 für Muttenz, ein Resultat das so effektiv etwas zu hoch ausgefallen wäre.

Kaum war dieser Gedanke zu Papier gebracht, schepperte es auf der anderen Seite doch auch noch. Ein weiter Ball nach vorne, zu Bachmann in der rechten Strafraumhälfte gespielt der sein rechtes Bein lang machte und Oberle doch noch bezwingen konnte. 2:1 für Muttenz, doch das Aufbäumen kam zu spät, denn kurz darauf erfolgte der dreifache Pfiff und die Punkte blieben erneut bei Muttenz.

Team muss gegen direkte Gegner liefern

Mit etwas mehr Fortüne hätte Buochs noch vor der Pause den Gleichstand erzielen und nach einer neutralisierten zweiten Halbzeit sich die Punkte teilen können. Ein solches Resultat wäre auch nicht gänzlich unverdient gewesen. So aber musste man konstatieren dass die direkten Gegner Schötz, OB und Delémont voll punkteten und die Chose am Strich wieder unnötig spannend machten.

Selbst der Tabellenletzte OB liegt bei noch fünf ausstehenden Spielen nur acht Punkte hinter dem rettenden 14. Platz, benötigt aber dennoch ein kleines Wunder um in der Liga zu bleiben. Buochs seinerseits liegt noch zwei Punkte über dem Strich, vor Delémont, Besa und OB.

Alle drei Gegner stehen noch auf der Menüliste der Buochser, wobei bereits nächsten Samstag, 2. Mai 2026, das Heimspiel gegen die Old Boys und die Woche darauf ein weiteres Heimspiel gegen Besa ansteht, ehe der Reigen Ende Mai 2026 mit dem letzten Spiel in Delémont seinen Abschluss findet. Zu diesem Zeitpunkt wäre es für die Nerven Aller besser, bereits einen sicheren Abstand auf die Abstiegszone zu haben.

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