Der Nidwaldner Regierungsrat spricht sich für Wasserstofftankstellen als nachhaltige Alternative aus. In seiner Antwort auf einen entsprechenden SVP-Vorstoss betont er, dass er Projekte, die fossile durch erneuerbare Energien ersetzten oder ergänzen, unterstütze.
Wasserstoff tankstelle
Die Zapfsäule einer Tankstelle, welche Wasserstoff anbietet. - dpa

Der Nidwaldner Regierungsrat spricht sich für Wasserstofftankstellen als nachhaltige Alternative aus. In seiner Antwort auf einen entsprechenden SVP-Vorstoss betont er, dass er Projekte, die fossile durch erneuerbare Energien ersetzten oder ergänzen, unterstütze.

Wasserstoff biete eine nachhaltige Möglichkeit, Elektrizität über einen längeren Zeitpunkt zu speichern, und weise dadurch langfristig das Potential auf, einen substanziellen Beitrag zu einer klimaverträglichen Mobilität zu leisten, schreibt die Regierung in ihrer am Montag veröffentlichten Antwort auf die SVP-Interpellation.

Zwar sei es schwierig abzuschätzen, in welchem Umfang sich Wasserstoff als Energieträger durchsetzen werde. Aber ein flächendeckendes Tankstellennetz werde dabei ein entscheidender Punkt sein.

In Nidwalden seien die Grundlagen für ein zukünftiges Engagement des Elektrizitätswerks Nidwalden (EWN) im Bereich Wasserstoff bereits gegeben, heisst es weiter. Das EWN wäre auch bereit, in die Herstellung und den Vertrieb von Wasserstoff einzusteigen, sobald dieser unter wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sinnvoll nutzbar sei.

Für die Regierung kommt eine Wasserstofftankstelle am ehesten in Nähe der Autobahn in Frage. Sie sei gewillt, entsprechende Projekte soweit als möglich zu unterstützen, heisst es weiter.

Ob rund wann die kantonseigene Fahrzeugflotte auf Wasserstoff umgestellt werde, könne heute noch nicht beantwortet werden, hält die Regierung fest. Im Rahmen der jetzt anstehenden Umsetzung des Energieleitbildes werde bei den kantonseigenen Fahrzeugen Schritt für Schritt eine nachhaltigere Antriebstechnik angestrebt.

Mehr zum Thema:

Autobahn SVP Regierung