Heierli und Gmür: Zwei Pfanni-Stützen beenden Karriere
Zwei weitere Defensivakteure beenden ihre Karriere beim UHC Pfannenstiel. Nicola Heierli und Patrik Gmür ziehen nach erfolgreichen Jahren den Schlussstrich.

Nach den bereits bekannten Bier, Hurni, Klauenbösch und Scheuner gehen mit Nicola Heierli und Patrik Gmür zwei weitere Defensivakteure in den Ruhestand, teilt der UHC Pfannenstiel mit.
Heierli war mit seiner unvergleichlichen Zweikampfstärke und seinem eindrücklichen Durchsetzungsvermögen jederzeit eine Bereicherung für Pfanni und die ganze Liga, während Gmür als «Blockmonster» in die Geschichte eingehen wird.
Im Alter von 28 beziehungsweise 36 Jahren ziehen die beiden nun einen Schlussstrich unter ihre Aktivkarriere.
Ein Leistungsträger sagt Adieu
Nicola Heierli stiess auf die Saison 2021/2022 an den Pfannenstiel und bestritt sein erstes Spiel fürs Fanionteam am 18.09.2021 auswärts in der Hirslen in Bülach. Nun 5 Saisons später beendet der ehemalige U19-Vizeweltmeister nach 113 Spielen seine Karriere. In diesen sammelte der spielstarke Verteidiger 30 Tore, 42 Assists und somit 72 Punkte, dies alles bei einer Plus-Minus-Bilanz von +53.
Die Bilanz in diesen 5 Saisons könnte eindrücklicher fast nicht sein: 3x 1.Liga-Playoff-Final, 1.Liga-Meister, NLB-Aufstieg, Playoff-Viertelfinal und -Halbfinal in der NLB, 2x Cup-1/8-Final und 1x Cup-1/4-Final sind die Erfolge die er zusammen mit dem UHC Pfanni feiern durfte – Erfolge, die sich bekanntlich am Pfannenstiel in die Geschichtsbücher eingebrannt haben.
Der passionierte Weinliebhaber war von Beginn an eine echte Bereicherung für die Zürcher Oberländer, sowohl auf dem Feld mit seiner ruhige Art, seiner Übersicht, seiner eindrücklichen Zweikampfstärke und seinen unvergleichlichen Penaltys, wie auch neben dem Feld als teamdienlicher, umgänglicher und äusserst angenehmer und vernünftiger Zeitgenosse.
Mehr Zeit für Beruf und Privatleben
Heierli selber fasst seine Jahre am Fusse des Pfannenstiels wie folgt zusammen: «Beim UHC Pfannenstiel habe ich die Freude am Unihockey wieder gefunden. Dass ich all die Erfolge in Egg mit langjährigen Weggefährten erleben durfte, macht diese tolle Zeit noch spezieller».
Heierli wird die Zeit nun nutzen um sich vermehrt privaten bzw. geschäftlichen Themen zu widmen und somit den Unihockeystock vorerst an den berühmt berüchtigten Nagel hängen.
Mit Patrik Gmür verlässt ein weiterer Spieler die Defensivabteilung des B-Ligisten. Gmür stiess anfangs 2022 zum damaligen 1.Liga-Team und half mit die damalige Lücke in der Verteidigung zu schliessen.
Verlässlicher Rückhalt in der Defensive
Durch seine ruhige, teamdienliche und sehr gewissenhafte Art war er von Beginn an eine Bereicherung fürs Team und half mit seiner Routine mit die Verteidigung zu stabilisieren und gab dem Staff mehr Möglichkeiten bei der Aufstellung. Bis zum heutigen Tage sind 97 Spiele zusammengekommen und in diesen liess er sich 2 Tore und 2 Assists gutschreiben.
Auf Gmür war in der Defensive jederzeit verlass, er war sicher nicht der Spektakelmacher oder der Topscorer, sondern vielmehr ein grundsolider Verteidiger und einer der sich in jeden gegnerischen Schuss warf. Das schlussendlich seine Einsatzzeit in den letzten Saisons etwas abnahm lag weniger an seinen Qualitäten, sondern vielmehr am offensiven Spielstil den Pfanni pflegen wollte.
Trotz allem blieb Gmür auch mit weniger Einsatzzeit ein unglaublich dankbarer und teamdienlicher Spieler. So hatte auch er grossen Anteil an all den Erfolgen der letzten Jahre.
«Eine Zeit, die ich nicht missen will»
Er selber mein rückblickend nach seinem Karriereschluss: «Es war eine unglaublich schöne Zeit an die ich gerne zurückdenke und die ich nicht missen will. Pfanni war und ist eine unglaublich tolle Mannschaft und ich bin dankbar, dass wir so viele schöne und erfolgreiche Momente gemeinsam erleben konnten.»
Auch Gmür wird es nach dem Rücktritt nicht langweilig werden, auch wenn er den Unihockeysport vermissen wird. Er wird sich mit derselben Leidenschaft um seine Familie kümmern und sich vermehrt seinem Beruf widmen.
Der UHC Pfannenstiel verliert mit den beiden zwei weitere Akteure, die die letzten Jahre geprägt haben. Es waren beides zwei unglaublich dankbare Spieler, die in dieser Form seinesgleichen suchen und die für Pfanni wertvolle Dienste auf- und abseits des Feldes geleistet haben.






