In St.Gallen wird am 15. Mai über ein Sonntagsverkaufs-Verbot abgestimmt. Der FDP-Präsident der Stadt St. Gallen erklärt sein Nein.
Oskar Seger
Oskar Seger, FDP-Parteipräsident der Stadt St. Gallen. - Zvg

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Initiative fordert in der Stadt St.Gallen ein Sonntagsverkaufs-Verbot.
  • Für Oskar Seger, Präsident der FDP Stadt St. Gallen, sorgt sich vor einer Geisterstadt.
  • Deshalb empfiehlt er, die Initiative abzulehnen, und den Gegenvorschlag anzunehmen.

Am 15. Mai 2022 stimmt die Bevölkerung der Stadt St.Gallen über die extreme Initiative «Kein Sonntagsverkauf in der Stadt St.Gallen» und den Gegenvorschlag dazu ab.

Durch die Initiative würden Läden in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung unnötig eingeschränkt. Dies ausgerechnet in Zeiten, in denen der Online-Handel droht, die Innenstädte zu Geisterstädten verkommen zu lassen. Durch den boomenden Online-Handel läuft die Stadt Gefahr, immer mehr Läden und mit ihnen auch die wichtigen lokalen Arbeitsplätze an den virtuellen Raum zu verlieren. Aus Flaniermeilen, in denen sich angenehm einkaufen lässt, wird leere Gewerbefläche.

Flaniert wird so höchstens noch über die Vorschläge unpersönlicher Online-Shops. Der Gegenvorschlag leistet die erforderliche Gratwanderung und berücksichtigt die Sorgen, die in der extremen Initiative zum Ausdruck kommen. Mit einem Ja zum Gegenvorschlag wird eine prosperierende Ladenvielfalt in der St.Galler Innenstadt mit mehr lokalen Arbeitsplätzen ermöglicht.

Stimmen Sie daher Nein zur Initiative und Ja zum Gegenvorschlag!

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