Am Weihnachtstag ist es im Kanton St. Gallen zu mehreren Einbrüchen und zwei Raubüberfällen gekommen. Wegen Streitigkeiten musste die Kantonspolizei zudem rund ein Dutzend Mal intervenieren.
Rüthi
Ein Auto der Kantonspolizei St. Gallen. (Symbolbild) - Keystone

Am Samstagnachmittag wurde in Wil ein 60-jähriger Mann in einem Gastrobetrieb von zwei Personen bedroht, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Sonntag mitteilte. Sie forderten Geld, verletzten den Mann und flüchteten mit dem erbeuteten Bargeld.

Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte laut Mitteilung das Auto der Männer feststellen, sie zum Anhalten bewegen und festnehmen. Es handelte sich um einen 53-jährigen Türken und einen 63-jährigen Deutschen. Gegen beide werden strafrechtliche Massnahmen geprüft.

Bei einem zweiten Raub am frühen Abend in der Stadt St. Gallen bedrohte ein Mann eine Verkäuferin eines Tankstellenshops und forderte Bargeld. Der unbekannte Mann erbeutete laut Polizeiangaben mehrere hundert Franken und flüchtete Richtung Herisauer Strasse. Die Fahndung durch Kantonspolizei und Stadtpolizei St.Gallen blieb erfolglos.

In der Nacht auf Sonntag wurde kurz vor 03.50 Uhr ein Einbruch in denselben Tankstellenshop gemeldet. Dabei dürften gemäss ersten Erkenntnissen Tabakwaren gestohlen worden sein. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht wird abgeklärt.

Bei einem weiteren Einbruch in der Stadt St.Gallen wurden an der Zürcher Strasse in einem Mehrfamilienhaus vier Kellerabteile aufgebrochen und daraus diverses Deliktsgut im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich laut Polizeiangaben auf mehreren tausend Franken.

In rund einem dutzend Fällen musste die Kantonspolizei St.Gallen im Verlauf des Weihnachtstages wegen zwischenmenschlichen Problemen in Beziehungen, unter Bekannten oder zwischen zufälligen Begegnungen ausrücken und schlichten. In allen Fällen habe die Situation beruhigt oder aufgelöst und auf bestehende Hilfsangebote hingewiesen werden können.

Eine batteriebetriebene Kerze, die ein Adventsgesteck und einen Tisch in Brand setzte, dürfte laut Mitteilung für einen Brand in einem Einfamilienhaus in Rapperswil-Jona verantwortlich sein. Das Bewohnerpaar konnte das Gesteck ins Freie befördern und den Brand selbständig vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen. Dabei zog sich der Mann jedoch Verbrennungen an der Hand zu und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand mehrere tausend Franken Sachschaden.

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