Laut einer Statistik der Stadt St.Gallen ist die Wohnbevölkerung 2021 um 223 Einwohner mehr als im Vorjahr gewachsen.
St. Gallen Bodensee
Sicht auf die Stadt St. Gallen. - Kesystone

Ende des Jahres 2021 umfasste die Wohnbevölkerung der Stadt St.Gallen 80'213 Einwohner. Dies sind 223 Personen mehr als im Vorjahr (0.3 Prozent). Die Zunahme betrifft mehrheitlich die ständige Wohnbevölkerung.

Die Einwohner mit Hauptsitz in der Stadt bilden die grösste Gruppe der Wohnbevölkerung

Mit 75'641 Personen bildet die ständige Wohnbevölkerung – Menschen mit Hauptwohnsitz in der Stadt St.Gallen – die grösste Personengruppe der Wohnbevölkerung. Dazu zählen auch Ausländer mit einer Niederlassungs- oder Jahresaufenthaltsbewilligung.

Zur weiteren Wohnbevölkerung gehören 3'720 Personen mit Nebenwohnsitz in der Stadt St.Gallen, grösstenteils Wochenaufenthalter sowie 852 Personen der sogenannten nicht-ständigen Wohnbevölkerung, die ohne dauerhafte Aufenthaltsbewilligung in der Stadt wohnen.

Der Wanderungssaldo weist ein Plus auf

Der Wanderungssaldo, welcher sich aus den Zuzügen minus den Wegzügen berechnet, weist 2021 ein Plus von 100 Personen auf. Je nach Herkunfts- und Zielgebiet der Wanderungen bestehen deutliche Unterschiede im Wanderungssaldo.

Gegenüber dem Ausland resultierte 2021 mit 881 Mehrzuzügen ein hoher Wanderungsgewinn. Deutliche Wanderungsverluste ergaben sich gegenüber den umliegenden Regionsgemeinden in den Kantonen St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden (gesamthaft minus 358) und dem Kanton Zürich (-214).

In St.Gallen wurden mehr Geburten wie Todesfälle verzeichnet

2021 verzeichnete die Wohnbevölkerung einen Geburtenüberschuss. Es ereigneten sich 108 Geburten mehr als Sterbefälle. Mit 747 Todesfällen ist die Anzahl Verstorbener 2021 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen (-85). 2020 hatten die Sterbefälle infolge der COVID-19-Pandemie deutlich über dem Zehnjahresdurchschnitt gelegen.

Einbürgerungen stärkten das Wachstum der Wohnbevölkerung

Der Bestand der Schweizer Wohnbevölkerung ist 2021 um 0.1 Prozent gewachsen infolge von Einbürgerungen. 488 Personen erlangten 2021 das Schweizer Bürgerrecht, dies ist der höchste Wert seit 2010.

Die ausländische Wohnbevölkerung nahm um 0.7 Prozent zu aufgrund von Wanderungsgewinnen und einem Geburtenüberschuss.