Der Ausserrhoder Regierungsrat gibt sein viertes Strassenbau- und Investitionsprogramm in die Vernehmlassung. Für die Jahre 2023 bis 2026 plant er 23 Ausbauprojekte für rund 60 Millionen Franken. Der Schwerpunkt soll in Herisau liegen.
Regierungsgebäude Appenzell Ausserrhoden
Das Regierungsgebäude des Kantons Appenzell Ausserrhoden in Herisau. (Symbolbild) - Keystone

Das vierte kantonale Strassenbau- und Investitionsprogramm 2023 bis 2026 legt einen Schwerpunkt auf den Verkehrsraum Herisau, der die grössten Verkehrslasten trägt, wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei am Freitag mitteilte. Der Fokus liege dabei auf der Umsetzung der neuen Bahnhofkreuzung.

Hinzu kommen Verbesserungen beim Schwänlikreisel und die Sanierung der Kantonsstrassen rund um den Obstmarkt im Zuge des Gestaltungsprojekts der Gemeinde Herisau.

Ebenfalls im Programm enthalten sind die Sanierung der Ortsdurchfahrt Teufen zusammen mit dem Bahnprojekt, die Umgestaltung der Werdstrasse in Heiden, die neue Brückenverbindung zwischen Speicherschwendi und Rehetobel, die Umgestaltung der Dreispurstrecke in Wolfhalden sowie kleinere Projekte in verschiedenen Gemeinden.

In den kommenden vier Jahren sollen netto rund 60 Millionen Franken in den Ausbau und die Substanzerhaltung der Strasseninfrastruktur investiert werden, wie es weiter heisst. Die Vernehmlassung beginnt am kommenden Montag. Bis zum 6. Mai haben Gemeinden, Parteien und Verbände die Möglichkeit, sich zum Strassenbauprogramm zu äussern.

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