Der Kanton Solothurn weitet nach den Weihnachtsferien die Maskenpflicht an der Volksschule vorübergehend auf die dritten und vierten Primarklassen aus. Damit sollen gemäss Behörden der Schulstart und der Präsenzunterricht möglichst uneingeschränkt gewährleistet werden.
Ab 1. Dezember gilt an der Zürcher Volksschule ab der 4. Klasse wieder eine Maskenpflicht. (Archivbild)
Ab 1. Dezember gilt an der Zürcher Volksschule ab der 4. Klasse wieder eine Maskenpflicht. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Nach den Weihnachtsferien solle ein reibungsloser Schulstart an den Primarschulen sichergestellt werden, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Freitag mit. Auch solle das Risiko minimiert werden, dass das Coronavirus von der Familie in die Schule getragen werde.

Aus diesen Gründen ist es gemäss Staatskanzlei angezeigt, die bereits angeordnete Maskentragpflicht ab der fünften Primarschulklasse zu verlängern und für die ersten zwei Wochen nach Schulbeginn auf die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Primarklassen auszuweiten.

Zum Start nach den Festtagen können im Schulalltag gemäss Kantonsbehörden verschiedene Fragen und Verunsicherungen aufkommen. Deshalb sei mit repetitiven Tests eine möglichst rasche Erfassung von wenig oder nichtsymptomatischen Covid-kranken Kindern für die Schule und Eltern wichtig.

Die Schulen gestalten den Unterricht zwar im Rahmen der ordentlichen Unterrichtszeiten - und setzen allenfalls auf ein Sonderprogramm für die ersten beiden Schulwochen. Es geht etwa darum, die Klassen nicht zu durchmischen und möglichst wenig Kontakte zu haben.

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