Im Kanton Solothurn haben die heftigen Gewitter seit Anfang Woche gemäss einer ersten Bilanz Sachschäden in der Höhe von 1,1 Millionen Franken verursacht. Die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) registrierte bislang 416 Schadenmeldungen.

Wie SGV-Direktor Markus Schüpbach am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte, gab es 307 Sturmschäden und 100 Blitzschäden mit je einer halben Million Franken Schadensumme. Zudem seien 14 Hagelfälle und Schäden wegen zwei Erdrutschen gemeldet worden.

Bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn gingen allein am Donnerstagabend rund 100 Meldungen ein. Die Meldungen trafen zwischen 18.00 und 20.30 Uhr ein.

Vor allem seien Wassereinbrüchen in Kellern und einzelne überschwemmte Strassenabschnitte gemeldet worden. Betroffen von den Gewittern war laut Mitteilung das Niederamt, insbesondere die Gemeinden Erlinsbach, Niedergösgen und Schönenwerd. Es gab keine verletzten Personen.

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