3:2-Triumph in Unterzahl: FC Sitten stürzt FC Thun
Trotz fast 50 Minuten in Unterzahl kämpft der FC Sitten leidenschaftlich: Lukembila trifft kurz vor Schluss zum dramatischen 3:2-Sieg gegen den FC Thun.

Drei Tage nach dem schönen Sieg in Basel empfing das Team den Thuner Titelverteidiger mit dem Ziel, seinen Platz im vorderen Teil der Tabelle der Brack Super League zu festigen, berichtet der FC Sion.
Die Sittener starteten mit viel Schwung in die Partie, mit grosser Intensität und gefährlichen Szenen. Die heisseste? Ein herrlicher Volleyschuss von Lavanchy nach einem Corner von Rrudhani, der an der Latte landete (6.).
Doch der Fussball ist manchmal grausam: Beim ersten echten Vorstoss gingen die Gäste nach einem Standard in Führung, als Bamert einen Freistoss von Fehr erfolgreich verwertete (10.).
Die Walliser Reaktion liess nicht auf sich warten. Nach einem Kopfball von Rrudhani, der das Tor verfehlte (13.), glichen die Sittener nach einer schönen Kombination aus: Sylla schickte Rrudhani auf der rechten Seite in die Tiefe, dessen scharfe Flanke am Boden Sow am richtigen Ort fand, der den Ball über die Linie drückte (21.).
Sylla sieht früh die Rote Karte
Der Platzverweis gegen Fode Sylla (41.) nach der zweiten gelben Karte zwang die Walliser jedoch, knapp 50 Minuten in Unterzahl zu bestreiten. Ein Szenario, das an ihren Absichten nichts änderte: Zu zehnt machten die Sittener weiter Druck und erhielten nach der Pause einen Penalty nach einem Foul an Rrudhani. Der Sittener trat gleich selbst an und verwandelte zur Führung (53.).
Danach hiess es kämpfen. Eine Doppelparade von Racioppi hielt den FC Sitten über Wasser (58.), ehe Fehr doch noch ausglich (71.).
Als sich alles auf eine Punkteteilung zubewegte, machte die Sittener Einstellung den Unterschied. Nach einem Corner prallte der Schuss von Kronig, von Steffen abgewehrt, zu Lukembila zurück. Ohne zu zögern zog der Sittener Angreifer mit links ab und liess Tourbillon vor Freude explodieren.
Mit diesem in letzter Sekunde erzwungenen Sieg klettert der FC Sitten aufs Podest. Nächster Termin für die Walliser: ein Auswärtsspiel in St.Gallen, am Samstag um 18 Uhr.











