Die Red Devils March-Höfe Altendorf haben ihren ersten Cup-Einsatz im 1/64-Final gegen Hildisrieden mit 10:13 verloren.
Einlauf beim NLB-Team der Red Devils March-Höfe. - March
Einlauf beim NLB-Team der Red Devils March-Höfe. - March - Red Devils March-Höfe
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3:7 nach 20 Minuten, 11:5 nach 40 Minuten. Für einmal war die eigefangene Hypothek der Roten Teufel zu gross, um das Spiel im Schlussabschnitt nochmals zu wenden. Zwar waren die Ausserschwyzer im letzten Drittel spielbestimmend, allerdings scheiterten sie immer wieder am stark aufspielenden Yetis-Torhüter oder am eigenen Unvermögen.

Selbst die vielen Spielminuten ohne Torhüter, dafür mit zusätzlichem Feldspieler brachte nicht die gewünschte Wende. Zwar konnten die Teufel dank zweier schnell herausgespielter Tore auf 12:10 verkürzen, doch schon bald darauf kassierten sie den Empty-Netter zum 13:10-Schlussresultat.

Dass es überhaupt so weit gekommen war, lag am Nonchalant-Auftritt im Startdrittel. Die Devils standen mit zu viel Abstand da, während die Gastgeber ihnen die Bälle mit Weitschüssen um die Ohren und durch die löchrige Abwehr hämmerten. Eine Handvoll dieser Abschlüsse zappelte millimetergenau im Lattenkreuz.

Nicht in Höchstform

Die Luzerner, die vor Jahresfrist an gleicher Stätte noch 13:9 bezwungen wurden, zeigten sich wild entschlossen, lauffreudig und kompromisslos. Dies mag am rund zehn Jahre tieferen Altersdurchschnitt gelegen haben, aber auch daran, dass die favorisierten Gäste zu lange und am Ende vergeblich auf Müdigkeitserscheinungen beim gegenüberstehenden Zweitligisten warteten. Die «Es kommt dann schon noch gut»-Einstellung fruchtete aber nicht.

Zwar gestaltete sich der Mittelabschnitt ausgeglichener mit mehr Spielanteilen für die Devils, allerdings konterten die die im Frühjahr in die 2. Liga aufgestiegenen Yetis immer wieder blitzschnell und erfolgreich.

Auf der anderen Seite fehlte bei den Red Devils die Intensität und der Zug aufs gegnerische Tor. In Kombination mit der nicht vorhanden Höchstform der arrivierten Führungsspieler konnten sie das von ihnen aus früheren Jahren bekannte Offensivfeuerwerk schlicht nicht zünden.

So früh wie noch nie gescheitert

So ging selbst Drittel zwei trotz mehr Ballbesitz klar an die Gastgeber (6:2), womit diese nach 40 Minuten klar und verdient mit 11:5 in Führung lagen. Immerhin erwachten die Red Devils im Schlussabschnitt, übernahmen das Spieldiktat mehr oder weniger komplett und starteten die langersehnte Aufholjagd. Doch der Gegner spielte zu diszipliniert und konsequent, als dass das es in dieser Partie nochmals hätte ganz spannend werden können.

Damit sind die Red Devils March-Höfe Altendorf bereits in der zweiten Cup-Runde beziehungsweise in ihrem ersten Cup-Einsatz im 1/64-Final und damit so früh wie noch nie gescheitert.

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