Wie der Verein Red Devils March-Höfe Altendorf mitteilt, haben die Damen des Red Devils im Liga-Cup gegen den JW Sursee 86 mit 6:5 gewonnen.
Damen 1. Liga: Die Red Devils March-Höfe holen sich erneut Punkte. - March
Damen 1. Liga: Die Red Devils March-Höfe holen sich erneut Punkte. - March - Red Devils March-Höfe
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Die Red Devils wollten die Luzernerinnen von Anfang an unter Druck setzen, was ihnen mehrheitlich gelang. Die Schwyzerinnen verzeichneten mehr Ballbesitz und traten zweikampfstark auf.

Das erste Drittel war intensiv und die Konzentration in der Defensive auf beiden Seiten hoch, was man vor allem an den vielen geblockten Schüssen auf beiden Seiten erkannte. Zudem zeigte Yvonne Kompein bereits in der Startphase mit guten Paraden, dass sie fürs Team auch in der neuen Saison ein gewohnter Rückhalt ist.

In der 18. Minute, also kurz vor der ersten Pause, war es Stefanie Fleischmann, die den Bann brechen konnte und die Teufelinnen 1:0 in Führung schoss. Mit diesem minimalen Vorsprung gings auch gleich in die Kabine zum verdienten Pausentee.

Verlorenes Mitteldrittel

Der Start ins Mitteldrittel misslang den Gastgeberinnen. Sursee konnte von einer fehlerhaften Zuteilung profitieren und liess sich nicht zweimal zum Ausgleich bitten. In der Folge erhöhte Sursee den Druck und die Red Devils hatten in dieser Phase deutlich weniger Ballbesitz. Nach vier Minuten gingen die Gäste dann auch 1:2 in Führung.

Erneut war es Fleischmann, welche einige Minuten später für den Ausgleich besorgt war. Durch einen schönen Querpass von Amy Lampert konnte sie vor dem Tor einschiessen. Die Zweikämpfe wurden wieder angenommen, und die Märchlerinnen schossen in der Folge das Führungstor zum 3:2. Wer jetzt denkt, Fleischmann stand alleine auf dem Feld, täuscht sich natürlich.

Der Ausgleich kam durch einen unkontrollierten Ball im Slot etwas unglücklich zustande und beim Führungstreffer setzte sich eine Spielerin von Sursee gegen eine Teufelin an der Bande durch und versank den Ball mittels Drehschuss in der weiten Ecke. 3:4 stand es also nach 40 Spielminuten.

Die Teufelinnen zeigen mentale Stärke

Die Zweikämpfe wurden wieder intensiver und bereits zu Beginn kam es aufgrund der gut geführten Partie durch Schiedsrichter Meier immer wieder zu Freistossmöglichkeiten auf beiden Seiten. Nach sechs gespielten Minuten gelang Désirée Gross der längst fällige Ausgleich durch ein Freistosstor auf Zuspiel von Jacqueline Demiéville.

Die Red Devils bekamen Aufwind und spielten mit viel Selbstvertrauen. Fünf Minuten später gingen die Schwyzerinnen durch einen offensiven Wechsel wieder in Führung. Désirée Gross wartete in der gegnerischen Zone die Einwechslung der restlichen Spielerinnen ab und sah, wie sich Jacqueline Demiéville in gute Abschlussposition begab.

Demiéville platzierte einen satten Schuss in die weite untere Ecke. Es folgte die zweite Zweiminutenstrafe auf Seiten von Sursee – eine optimale Gelegenheit, endlich einen Zwei-Tore-Vorsprung zu erspielen und etwas Luft zu verschaffen.

Der Pfosten vermieste aber den Jubel und die Strafe blieb erneut ungenutzt. Mit einem weiteren Freistoss konnten die Red Devils dann doch noch den gewünschten Vorsprung erspielen. Dieses Tor wurde aber wegen «Sperren» aberkannt. Eine Minute vor Schluss gab es einen Pfiff, welcher nicht vom Schiedsrichter stammte. Alle blickten in dessen Richtung, und dieser zeigte natürlich den Fortgang des Spieles an.

In den letzten Sekunden kam die Führung

Sursee reagierte im Drittel der Red Devils blitzschnell und versank den Ball zum Ausgleich ins obere Eck. Das Reklamieren auf Seiten der Märchlerinnen nützte natürlich nichts, und das Bully für die letzte Minute folgte. 38 Sekunden vor Schluss erhielten die Märchlerinnen aus einer optimalen Position einen Freistoss zugesprochen.

Demiéville, Gross und Vogt mussten sich nach vielen ausgeführten (und geblockten) Freistössen etwas Neues einfallen lassen. Der Ball fand den Weg aufs Tor, wo Olivia Vogt goldrichtig stand und den Abpraller eiskalt verwertete. Der Jubel war gross, gleichzeitig standen aber noch 34 Sekunden auf der Matchuhr.

Ohne Torhüterin und mit vier Feldspielerinnen versuchte Sursee, den erneuten Ausgleich zu erzielen. Die Teufelinnen konnten das Glück für einmal auf ihre Seite zwingen und lagen sich nach dem Schlusspfiff glücklich in den Armen.

Erste Meisterschaftsrunde am Sonntag

Und es geht gleich Schlag auf Schlag weiter. Am Sonntag, 11. September 2022 findet in der MZH Schwarz in Rüti ZH die erste Meisterschaftsrunde statt. Die Red Devils spielen um 13.35 Uhr gegen den UHCevi Gossau und um 16.20 Uhr gegen die Gastgeberinnen FB Riders DBR III.

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