Erfolgsrechnung 2026 mit positiven Ergebnis
Die Stadt Schaffhausen rechnet 2026 mit einem Überschuss. Haupttreiber sind hohe Unternehmenssteuern, während Personal- und Sozialkosten stark steigen.

Wie die Stadt Schaffhausen mitteilt, weist die Erfolgsrechnung im Budget 2026 ein positives Ergebnis von plus 9,5 Millionen Franken (2,7 Prozent des betrieblichen Ertrages) aus. Das positive Ergebnis leistet einen Beitrag an die stark strapazierte Eigenfinanzierung.
Gegenüber dem Vorjahr zeigen sich sowohl auf der Ertragsseite (plus 24,2 Millionen Franken) als auch auf der Aufwandsseite (plus 13,8 Millionen Franken) signifikante Zunahmen.
Hauptgrund für die höheren Erträge sind die Unternehmenssteuern, die sich weiterhin erfreulich entwickeln dürften, sofern die internationalen Entwicklungen nicht zu Wegzügen führen.
In der Prognose 2025 wird einmal mehr mit rekordhohen Unternehmenssteuern in der Höhe von 118 Millionen Franken gerechnet. Im Budgetjahr sind die Unternehmenssteuern auf gleicher Höhe (plus 19,5 Millionen Franken gegenüber Vorjahresbudget und 1,5 Millionen Franken gegenüber Rechnung 2024) eingesetzt.
Höhere Personalkosten und weniger Einnahmen
Auf der Aufwandseite steigt der Personalaufwand wegen der Pensenerhöhungen, insbesondere in der Bildung und der Altersbetreuung sowie der Lohnentwicklung um zehn Millionen Franken. Der kantonale Finanzausgleich belastet die Stadt mit 4,7 Millionen Franken (Vorjahresbudget fünf Millionen Franken).
Zusätzlich sinken die Ertragsanteile der Bundessteuer aufgrund der Umverteilung an die Landgemeinden auf 5,3 Millionen Franken (Vorjahresbudget: sechs Millionen Franken). Die Abgeltungen an den Ortsverkehr der vbsh sinken unter anderem wegen des erwarteten höheren Kantonsbeitrags um 1,6 Millionen Franken.
Unverändert auf hohem Niveau (8,9 Millionen Franken) ist der Aufwand für den baulichen und betrieblichen Unterhalt eingesetzt.