Die Obwaldner Gemeinden, die eine Patenschaft für den nächsten auszuwildernden Vogel übernehmen, haben sich für den Vorschlag einer Schulklasse entschieden.
Bartgeier Melchsee-Frutt
Die beiden Bartgeier Fredueli und Finja bei der Auswilderung 2018 im Wildtierschutzgebiet Huetstock bei Melchsee-Frutt (Archivbild). - keystone

Einer der beiden nächsten Bartgeier, die im Gebiet Melchsee-Frutt OW ausgewildert werden, heisst je nach Geschlecht Obwaldera oder Obwaldero.

Die Obwaldner Gemeinden, die eine Patenschaft für den Vogel übernehmen, haben sich für den Namensvorschlag einer Schulklasse aus Kerns entschieden.

Noch Aber fehlt der Bartgeier, der ihn tragen soll: Denn wegen fehlenden Nachwuchses werden diesen Sommer in der Zentralschweiz keine Jungvögel ausgewildert. Wenn es 2023 so weit ist, wird eines der beiden Tiere nach dem Vorschlag der Klasse 4c getauft.

Die Gemeindepräsidienkonferenz erkor den Sieger-Namen, wie sie am Donnerstag, 23. Juni 2022, mitteilte. 62 Klassen machten bei dem Wettbewerb mit. Die Gemeinden unterstützen die Auswilderung mit einem Patenschaftsbeitrag von 30'000 Franken.

Die Stiftung Bartgeier wildert seit 2015 Bartgeier auf der Melchsee-Frutt aus

Als Lohn dürfen die 19 Schülerinnen und Schüler aus Kerns je mit einer Begleitperson an der Auswilderung teilnehmen.

Die Stiftung Bartgeier wildert auf der Melchsee-Frutt seit 2015 Bartgeier aus. Die Vögel sind beim Zeitpunkt der Auswilderung noch nicht flügge und werden deswegen in den ersten Wochen überwacht und gefüttert.

Für die nächste Auswilderung hat auch der Kanton Nidwalden eine Namenspatenschaft übernommen. So soll ein zweiter Vogel je nach Geschlecht Nina oder Marco heissen.

Nidwalden ehrt damit die Sportschützin Nina Christen und den Skirennfahrer Marco Odermatt, die an den Olympischen Spielen von 2021 in Tokio respektive von 2022 in Peking Gold gewannen.

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