Wasserspass und Wellness: Regensdorf hat gewählt
Die Auswertung des Mitwirkungsverfahrens zeigt: In der Gemeinde Regensdorf ist der Wunsch nach einem kombinierten Hallen- und Freibad für die Familie gross.

Wie die Gemeinde Regensdorf mitteilt, haben viele Einwohnerinnen und Einwohner am Mitwirkungsverfahren zum Schwimmbad teilgenommen. Vor allem das Ideenboard ist rege genutzt worden.
Es haben sich aber auch viele Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule im Rahmen ihres Unterrichts an der Umfrage beteiligt. Kurze, prägnante Stellungnahmen sind ebenso eingegangen wie ausführliche, detaillierte Beschreibungen bis hin zu Entwürfen und Konzepten für das Schwimmbad. Die Rückmeldungen können wie folgt zusammengefasst werden.
Die grosse Mehrheit wünscht sich ein Hallen- und Freibad. Dieses soll kleinkinder- und familienfreundlich ausgestaltet sein, zu einem sozialen Treffpunkt für alle Generationen werden und der Erholung dienen.
Neben den entsprechenden Schwimmbecken soll es über Rutschbahnen und Sprungturm verfügen. Eine grosszügige Liegewiese mit natürlichem Schatten durch Bäume, Liegestühle, ein Wasserspielplatz und eine Gastronomie runden das Angebot ab.
Vielfalt von Beachvolleyball bis Klettern
Weitere Elemente, die häufig genannt werden, sind 50-Meter-Becken und generell eine sportfreundliche Gestaltung. Weit oben auf der Wunschliste stehen zudem Beach Volleyball, Whirlpool und Sauna, Spielplatz, Grillstellen sowie ein kostengünstiger Zugang für Einheimische.
Beim gewünschten Sportangebot werden auch eine Spielwiese für Fussball, Tischtennis, Minigolf und Klettern genannt. Es geht vereinzelt sogar bis zu Tennis und Pumptrack oder einer Eisbahn als sinnvolle Ergänzung.
Wärmebad, Dampfbad und Massagen sind Erweiterungen des Wellnessangebots, die ab und zu auftauchen. Gleiches gilt für einen Strömungskanal, in welchem man sich treiben lassen kann oder ein Wellenbad.
Zwischen Grossprojekt und Minimalvariante
Denjenigen Stimmen, die ein möglichst grosses, attraktives Schwimmbad mit allem Drum und Dran möchten, stehen Stimmen gegenüber, die lieber nur ein reines Hallenbad hätten oder ein Hallenbad höchstens mit Liegewiese.
Einerseits aufgrund der Kosten, andererseits, weil bei einem Freibad mit Widerstand, sprich Einsprachen, gerechnet wird. Lieber schnell als protzig, eine schlichte Architektur oder einfach anfangen und dann später ausbauen, sind ebenfalls eingegangene Rückmeldungen.
Die Meinungen gehen also auseinander und decken eine grosse Bandbreite von Vorstellungen ab. Sinnbildlich dafür steht die Gastronomie, die für die einen gesund sein muss, während andere nicht auf Pommes Frites verzichten wollen.
Aus der Nachbarschaft kommt zudem der Wunsch nach einem Erdwall für den Lärmschutz. Und ein Naturschwimmbad anstelle eines Schwimmbeckens wird ebenfalls angeführt.
Orientierung an bestehenden Anlagen
Ein familienfreundliches Schwimmbad für alle Generationen muss ganztags genutzt werden können. Frühmorgens und spätabends werden zusätzlich genannt, damit die arbeitstätige Bevölkerung unter der Woche Zugang findet.
Ein kostengünstiger Eintritt für die Einwohnerinnen und Einwohner aus Regensdorf sowie ein gutes, preiswertes Parkplatzangebot werden ebenfalls gewünscht. Genauso wie ein guter ÖV-Anschluss und Veloabstellplätze. Einzelne Stimmen weisen auf die notwendige Barrierefreiheit hin.
Immer wieder wird auf andere, umliegende Schwimmbäder verwiesen, die als Referenz dienen. Am häufigsten wird Dielsdorf genannt. Dann folgen Opfikon und Wetzikon. Ebenfalls auf der Liste finden sich Würenlos, Oberengstringen und Wallisellen. Auch Rümlang taucht auf, wird aber gleichzeitig als zu klein für Regensdorf bezeichnet.
Wunschliste fliesst in Planung ein
Der Gemeinderat nimmt diese Wunschliste in die weitere Planung mit. Die einzelnen Planungsschritte werden dann zeigen, welche Wünsche umgesetzt werden können und wo man Abstriche machen muss.










