600 Spieler: «Rümlanger Grümpi gehört zu ältesten Fussballturnieren»

Janik Schmid
Janik Schmid

Regensdorf,

Das Rümlanger Grümpi bleibt ein Treffpunkt fürs Dorf: Rund 600 Spielerinnen und Spieler und 2000 Besuchende werden erwartet.

Fussball-Dorfturnier Rümlang
Das Rümlanger Grümpi gehört zu den ältesten Fussballturnieren der Schweiz (Symbolbild). - Depositphotos

Das Rümlanger Fussball-Dorfturnier feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Vom 26. bis 28. Juni organisiert der Sportverein Rümlang bereits die 60. Austragung des traditionsreichen Grümpelturniers.

Für Kurt Vogel, Ehrenpräsident des Sportvereins Rümlang und OK-Präsident des Dorfturniers, ist das Turnier weit mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb. «Das Rümlanger Grümpi gehört zu den ältesten Fussballturnieren der Schweiz», sagt Vogel, der seit über 25 Jahren im Organisationskomitee aktiv ist.

Über die Jahrzehnte habe sich der Anlass längst zu einem festen gesellschaftlichen Treffpunkt im Dorf entwickelt. Im Mittelpunkt stünden dabei Fussball, Spass und Gemeinschaft. Besonders wichtig seien die jüngsten Teilnehmenden. Ziel sei es, den Kindern unvergessliche Grümpi-Tage zu ermöglichen, an die sie sich auch später noch gerne erinnern.

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Während drei Tagen messen sich ins gesamt 60 Mannschaften in verschiedenen Kategorien. Rund 600 Spielerinnen und Spieler sowie etwa 2000 Besucherinnen und Besucher werden er wartet. Gespielt wird in Kategorien für Kinder und Jugendliche, gemischte Frauen- und Männerteams, Plausch-, Firmen-und Aktivmannschaften. Auch Schülerinnen und Schüler aus den um liegenden Gemeinden Oberglatt, Niederglatt, Oberhasli und Niederhasli sind willkommen.

Eröffnet wird das Jubiläumsturnier am Freitag, 26. Juni, mit dem beliebten Firmen Cup. Das Festgelände und der Biergarten öffnen bereits um 17 Uhr, bevor um 18 Uhr die ersten Spiele beginnen. Gleichzeitig öffnet dann auch die Caipi-Bar mit Partysound von DJ DOM. Die Preisverteilung des Firmen Cups findet um 22 Uhr im Biergarten statt. Das Festzelt schliesst um 23.30 Uhr, das Festgelände, die Caipi-Bar und der Biergarten bleiben allerdings bis 3 Uhr morgens geöffnet.

Der Samstag steht ganz im Zeichen der Kategorien Aktive, Gemischte und Plausch. Ab 8 Uhr ist das Festgelände geöffnet, um 9 Uhr beginnt der Spiel betrieb. Die Caipi-Bar öffnet um 16 Uhr, die Preisverteilung aller Kategorien findet um 18 Uhr im Biergarten statt. Auch am Samstag wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Am Sonntag gehört das Turnier ganz den Nachwuchsteams. Das Schülerturnier mit den Kategorien D bis K startet um 9 Uhr. Nach der Preisverteilung um 15.30 Uhr endet das Jubiläums-Grümpi um 17 Uhr mit der Schliessung des Festgeländes.

Über 100 Freiwillige

Damit der Anlass reibungslos funktioniert, sind zahlreiche Helferinnen und Helfer im Einsatz. Rund 120 Personen übernehmen die verschiedenen Schichten in Festwirtschaft und Spielbetrieb. Etwa 90 Prozent davon stammen aus den Reihen des Vereins, die übrigen unterstützen als externe Helferinnen und Helfer. Hinzu kommen 30 Schiedsrichter, neun Jurymitglieder sowie ein Leiter Spielbetrieb, die gemeinsam rund 160 Partien während des Turnierwochenendes betreuen.

Für Kurt Vogel gehören solche personellen Ressourcen zu den grössten Herausforderungen bei der Organisation. Einerseits müsse die Anzahl teilnehmen der Teams stimmen, damit das Turnier wirtschaftlich tragbar bleibe. Andererseits werde es zunehmend schwieriger, genügend Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aus den eigenen Vereinsreihen zu finden. Auch die Werbung für das Schülerturnier sei anspruchsvoller geworden, obwohl dieses nach wie vor das Herzstück des Anlasses bilde.

Rümlanger
Rund 120 Personen sorgen dafür, dass der Anlass reibungslos abläuft. - Janik Schmid

Bewährt hat sich hingegen der Firmen Cup am Freitagabend. Diese Kategorie wurde vor einigen Jahren eingeführt und hat sich laut Vogel sehr positiv entwickelt. Inzwischen treten dort bereits 16 Teams gegeneinander an.

Für die teilnehmenden Mannschaften gibt es attraktive Preise. Besonders beim Schülerturnier verfolgt das OK eine klare Philosophie: Jedes Kind soll unabhängig von der Rangierung eine Auszeichnung erhalten. So dürfen sich die Schülerinnen und Schüler unter anderem über Pokale, Medaillen oder Gutscheine freuen. Auch in den Erwachsenenkategorien werden Teampokale sowie Essens-, Getränke- oder Autowaschgutscheine vergeben. Neben den Fussballplätzen sorgt die Festwirtschaft mit Biergarten und Caipi-Bar für Unterhaltung und Verpflegung. Neu geplant ist zudem eine besondere Attraktion für heisse Sommer tage: Bei sonnigem Wetter wird auf der Wiese neben dem Festzelt eine Regendusche aufgestellt, die Gross und Klein zur Abkühlung nutzen können.

Auf ein Public Viewing der Fussball-WM wird hingegen verzichtet, da wegen den Austragungsorten praktisch alle Anspielzeiten zu früh oder zu spät sind. Am Ende steht für den OK-Präsidenten vor allem eines im Vordergrund: die Begegnung der Menschen. Das Grümpi solle während eines Wochenendes zum «Place to be» in Rümlang werden – zu einem Ort, an dem sich Jung und Alt treffen, gemeinsam Fussball erleben und bei Speis und Trank miteinander ins Gespräch kommen. Ein besonderer Dank gelte deshalb den zahlreichen Sponsoren, Gönnern und dem lokalen Gewerbe. «Ohne sie wäre das Dorfturnier nicht möglich», betont Vogel.

Hinweis

Dieser Artikel ist zuerst im «Rümlanger» erschienen.

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