GLP empfiehlt weder Furrer noch Leutenegger

Für die Stadtratswahlen vom 27. September spricht die GLP keine Wahlempfehlung fürs Bauamt aus. Die Partei hat daher Stimmfreigabe beschlossen.

Die GLP-Kandidaten für Rapperswil-Jona. - zVg

Das Wichtigste in Kürze

  • Von der GLP gibt es keine Wahlempfehlung für das Amt des Bauchefs.
  • Ein Problem sieht die GLP in der Parteilosigkeit beider Kandidaten.

Am Hearing der GLP Rapperswil-Jona konnten beide Bauchefkandidaten – Thomas Furrer und Christian Leutenegger – nicht ausreichend überzeugen. Die Partei hat daher Stimmfreigabe beschlossen. Thomas Furrer zeichnet seine Expertise in Raumplanungsfragen sowie seine Erfahrung als Stadtrat aus. Er hat jedoch in den vergangenen Jahren wichtige Projekte nicht oder nur mit grossen Problemen vorangebracht. Auch im Klimaschutz, bei Artenvielfalt und nachhaltiger Mobilität hätte sich die Partei mehr sichtbare Erfolge gewünscht. Bei Christian Leutenegger fehlt dem Vorstand die für das anspruchsvolle Amt nötige Erfahrung mit politischen Prozessen und das bisher fehlende Engagement in der Stadt. Inhaltlich blieb Leutenegger am Hearing vage.

Parteilose Kandidaten

Ein Problem sieht die GLP in der Parteilosigkeit beider Kandidaten. So fehlen die Verankerung und der Rückhalt in einer politischen Partei.

Der Vorstand der Grünliberalen empfiehlt Luca Eberle (SP), Tanja Zschokke (Grüne) und Kurt Kälin (SVP) zur Wiederwahl. Die GLP selbst kandidiert mit Energieexperte und HSR-Dozent Boris Meier um einen Sitz im Stadtrat.

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