Fusion: Pfäffikon und Wildberg informieren
Pfäffikon und Wildberg informieren zum Fusionsvertrag. Die Urnenabstimmung ist für den 28. Februar 2027 vorgesehen.

Wie die Gemeinde Pfäffikon ZH mitteilt, hatten die Stimmberechtigten der Gemeinden Pfäffikon und Wildberg im Jahr 2025 der Prüfung einer Fusion zugestimmt. Damit beauftragten sie die Gemeinderäte, einen konkreten Fusionsvertrag auszuarbeiten und diesen dann dem Stimmvolk vorzulegen.
Die Gemeinden haben nun die wichtigsten Grundlagen für einen solchen Entscheid erarbeitet. Sie nutzen diese Basis, um transparent zu informieren und den Austausch mit der Bevölkerung zu vertiefen. Geplant ist eine Urnenabstimmung am 28. Februar 2027.
Bereits über 100 Fragen zum Fusionsvertrag gesammelt
«Vor der Grundsatzabstimmung wurden wir immer wieder darum gebeten, die Kommunikation zu stärken», sagt Marco Hirzel, Gemeindepräsident von Pfäffikon. «Diesen Wunsch nehmen wir ernst. Wir möchten den Dialog frühzeitig führen, Fragen beantworten und auch Anliegen aus der Bevölkerung aufnehmen.»
Dafür haben die beiden Gemeinden umfassende Informationen und auch bereits über 100 Fragen und Antworten auf der Projektwebsite gemeinsamweiter.ch veröffentlicht. Interessierte können jederzeit weitere Fragen einreichen, die öffentlich beantwortet werden.
Nebst der gemeinsamen Webseite setzen die beiden Gemeinden auf weitere Dialogmöglichkeiten. Über die Social-Media-Kanäle der Gemeinde Pfäffikon (Facebook, Instagram und LinkedIn) werden sie regelmässig über den Projektstand informieren und Fragen aus der Bevölkerung aufgreifen.
Zudem laden sie zu zwei Dialogveranstaltungen ein, an denen die Projektverantwortlichen Auskunft geben und den direkten Austausch mit der interessierten Bevölkerung suchen.
Wichtige Zahlen für den Fusionsvertrag liegen nun vor
«Wir haben in den letzten Monaten intensiv gearbeitet», sagt Marco Hirzel. «Nun liegen auch die Jahresabschlüsse, Revisionsberichte und Finanzplanzahlen vor.»
Esther Pfenninger, Gemeindepräsidentin von Wildberg, ergänzt: «Damit können wir fundiert aufzeigen, wie sich der Fusionsvertrag auf die verschiedenen Bereiche der Gemeinde auswirkt. Wir wissen aber, dass eine Gemeindefusion weit mehr ist als ein finanzieller oder organisatorischer Entscheid. Sie berührt auch Identität und Emotionen. Umso wichtiger ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen.»
Die Informationsveranstaltungen finden am 22. August von 9 bis 12 Uhr in der «Palme» sowie am 15. September 2026 von 19 bis 22 Uhr im Chesselhuus statt.










