Volketswil ZH: Gemeinde zieht Einsprache gegen Überlandstrasse zurück
In Volketswil ZH verzichtet der Gemeinderat auf seine Einsprache gegen das kantonale Bauprojekt in Dübendorf. Zudem lehnt er einen grösseren Gewässerraum ab.

Der Gemeinderat hatte 2021 Einsprache gegen das kantonale Bauprojekt zur Instandsetzung der Überlandstrasse in Dübendorf erhoben. Hauptkritikpunkt war die geplante Lichtsignalanlage beim Knoten Überland-/Gfennstrasse.
Befürchtet wurde, dass der dadurch entstehende Rückstau bis weit ins Volketswiler Gewerbegebiet reichen und die Erreichbarkeit der dortigen Betriebe beeinträchtigen könnte. In der Zwischenzeit wurden neue Verkehrsdaten erhoben und verschiedene Gespräche mit den kantonalen Stellen geführt.
Dabei hat sich gezeigt, dass der Verkehr in der Morgenspitze seit 2012 deutlich abgenommen hat. Die Lichtsignalanlage soll künftig dynamisch gesteuert werden.
Dadurch wird sichergestellt, dass der Rückstau höchstens bis zum Heidenriet-Knoten an der Gemeindegrenze reicht. Ein längerer Rückstau könnte zu Ausweichverkehr durch Wohngebiete führen und den öffentlichen Verkehr beeinträchtigen.
Innovationspark bringt weniger Verkehr als erwartet
Auch die Auswirkungen des Innovationsparks auf den Verkehr wurden neu beurteilt. Aufgrund des veränderten Mobilitätsverhaltens und der reduzierten Anzahl Parkplätze wird mit einer deutlich geringeren Verkehrszunahme gerechnet als ursprünglich angenommen.
Mit den Anpassungen wird das wichtigste Anliegen des Gemeinderates erfüllt: Die Erreichbarkeit der Gewerbebetriebe entlang der Zürcherstrasse bleibt gewährleistet. Gleichzeitig wird die geplante Busverbindung zwischen Dübendorf und Volketswil nicht wesentlich beeinträchtigt.
Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, seine Einsprache gegen das kantonale Bauprojekt zurückzuziehen.










