Dietwil

    Dietwil befasst sich mit der drohenden Strommangellage

    Nau.ch Lokal
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    Oberes Freiamt,

    Wie die Gemeinde Dietwil schreibt, hat sie wegen der drohenden Strommangellage umfangreiche Sparmassnahmen beschlossen.

    strommangel
    Hintergrund der Vorlage sind starke Preisausschläge auf den Energiemärkten insbesondere infolge des Ukraine-Kriegs. (Archivbild) - keystone

    Aufgrund verschiedener Ereignisse und Entwicklungen besteht eine gewisse Gefahr für eine Strom- und Gas-Mangellage im kommenden Winter 2022/23.

    Der Bundesrat und der Regierungsrat des Kantons Aargau haben in verschiedenen Medienkonferenzen die Ausgangslage und die Situation erläutert.

    Auch der Gemeinderat hat sich an seinen letzten Sitzungen mit dieser Thematik befasst.

    Unter Berücksichtigung des kantonalen Leitfadens für Gemeinden wurden diese Massnahmen für die gemeindeeigenen Liegenschaften beschlossen, welche so schnell wie möglich umgesetzt werden.

    Mehrere Stromsparmassnahmen wurden beschlossen

    So wird auf alle nicht sicherheitsrelevanten Aussen- und Gebäudebeleuchtungen wird verzichtet.

    Notwendige Umgebungsbeleuchtung wird soweit möglich reduziert (zum Beispiel Schulanlage, Friedhof).

    Die Weihnachtsbeleuchtung wird auf einen Weihnachtsbaum im Zentrum angemessen reduziert.

    Stromsparmassnahmen in den Gebäuden werden umgesetzt (Verzicht auf Stand-by-Betrieb, komplettes Ausschalten von Elektrogeräten und Raumbeleuchtung).

    Angestellte der Gemeinde sollen beim Stromsparen mithelfen

    Die Angestellten der Gemeinde und der Schule wurden entsprechend sensibilisiert, um einen nachhaltigen Spareffekt zu erzielen.

    Diese Massnahmen gelten bis auf Weiteres und werden bei Bedarf der Lage entsprechend angepasst.

    Die Strassenbeleuchtung wurde im Jahr 2018 saniert und vollständig auf energieeffiziente LED-Technik umgerüstet.

    Dadurch konnte der Stromverbrauch gegenüber den alten Quecksilber- und Natriumdampfleuchten bereits stark reduziert werden.

    Auch bei der Strassenbeleuchtung wird gespart

    Eine normgerechte Nachtabsenkung ist zudem eingestellt (Dimmung auf 60 Prozent ab 22 Uhr und auf 20 Prozent ab 1 bis 5 Uhr).

    Aufgrund der aufwändigen und kostenintensiven Umsetzung – jede der 123 Leuchten muss einzeln vor Ort technisch angepasst werden – wird auf eine Nachtabschaltung verzichtet.

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