Wie die Gemeinde Obermumpf meldet, werden ab Anfang August bis Ende September 2022 die Hausgärten auf Feuerbrand und auf das Unkraut Ambrosia kontrolliert.
Ein Mann hat mehrere Pflanzen ausgerissen.
Ein Mann hat mehrere Pflanzen ausgerissen. - Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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Die Kontrollen der Hausgärten auf die Krankheit Feuerbrand und auf das Vorkommen des Unkrauts Ambrosia werden von Herrn Marco Dietwiler, Obermumpf, ausgeführt. Ab anfangs August bis Ende September 2022 ist Herr Dietwiler in der Gemeinde unterwegs.

Der Feuerbrand ist eine hochansteckende, meldepflichtige Bakterienkrankheit. Befallen werden ausser den Kernobstbäumen auch einige Büsche und Bodendecker: alle Cotoneasterarten, Weissdorn, Feuerdorn, Zierquitte, Vogelbeere, Eberesche und Stranvaesia.

Es gibt keine direkten Bekämpfungsmassnahmen. Zur Eindämmung der Krankheit werden befallene Pflanzen gesucht und vernichtet, bevor sie weitere Infektionen auslösen. Wichtig: Absterbende Zweige und Pflanzenteile an oben aufgeführten Pflanzen bitte weder berühren noch abbrechen (grosse Verschleppungsgefahr), sondern unverzüglich melden.

Bei der Ambrosia handelt es sich um eine aus Nordamerika stammende Pflanze, welche die Volksgesundheit bedroht. Pollen dieser Pflanze fördern in hohem Masse Allergien, welche schmerzliche Angstzustände und starkes Asthma auslösen können. Die Pflanze muss vom Fachmann begutachtet, mit einer Staubmaske ausgerissen und via Verbrennung entsorgt werden. Grössere Bestände müssen speziell bekämpft werden.

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