Wohnraummodule bei Allmend für Schutzsuchende geplant
Ab Februar 2026 errichtet Bad Ragaz auf der Allmend Wohnmodule für 16 Personen im Asylbereich. Die Inbetriebnahme ist bei optimalem Verlauf im Mai 2026 geplant.

Wie die Gemeinde Bad Ragaz schreibt, plant sie die Errichtung von Wohnraummodulen für Personen im Bereich Asyl- und Flüchtlingswesen. Nachdem gegen die eröffneten Bau- und Einspracheentscheide der Gemeinde das Rechtsmittel nicht ergriffen wurde, ist die Baubewilligung für die Wohnraummodule für asyl- und schutzsuchende Personen in Rechtskraft erwachsen.
Damit kann das Projekt nun umgesetzt werden. Die neue Unterkunftsmöglichkeit schafft dringend benötigten Raum, um den gesetzlichen Verpflichtungen von Bund und Kanton zu entsprechen und die bestehenden Strukturen zu entlasten.
Die Wohnraummodule werden auf dem Grundstück Allmend direkt neben dem Altersheim Allmend und angrenzend an die öffentliche Parkierungsanlage Allmend errichtet. Die Wohneinheiten setzen sich aus zwölf Fertigmodulen zusammen, welche Raum für 16 Bewohnende bieten.
Der Aufbau der Module ist im Zeitraum ab dem 2. Februar bis Ende April 2026 vorgesehen. Die Inbetriebnahme erfolgt bei optimalem Bauablauf im Mai 2026. Für die Umsetzung des Vorhabens müssen Vorbereitungsarbeiten, wie die temporäre Entfernung der Skulptur «Das Gesicht», durchgeführt werden.
Mobile Unterkünfte stärken Integration und Wohnraumangebot
Die Unterbringung von asyl- und schutzsuchenden Personen wird durch das Sozialamt der politischen Gemeinde Bad Ragaz geplant und begleitet. Neben der Bereitstellung von Wohngelegenheiten wird auch die soziale Betreuung und Integration der Bewohnenden sichergestellt.
Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit dem vorliegenden Vorhaben der Gemeinde ein Beitrag an die Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes von Bad Ragaz geleistet werden kann. Bisher von der Gemeinde angemietete Wohnungen in Bad Ragaz für die Unterbringung von asyl- und schutzsuchenden Personen können dem lokalen Wohnungsmarkt dadurch wieder zugeführt werden.
Gemeindepräsident Jens Jäger lässt sich zur anstehenden Realisierung wie folgt verlautbaren: «Es ist erfreulich, dass es nun gelungen ist, auch kritische Stimmen von der Notwendigkeit der Errichtung der mobilen Wohneinheiten zu überzeugen. Damit leisten wir einen humanitären Beitrag und erfüllen gleichzeitig die bestehenden Vorgaben.»









