Im gestrigen Testspiel gegen Slavonija Bern lief der FC Aarberg mit einem veritablen Zukunftsteam auf.
FC Aarberg
Neuzugänge Marius Brauen (auf dem Bild links) und Tim Ledermann (rechts). - FC Aarberg

Ein Grossteil der Startelf war 22 Jahre alt oder jünger. Angeführt wurde die Mannschaft vom Routinier Sandro Aebischer. Die beiden anderen Spieler im Seniorenalter nahmen zuerst auf der Bank Platz.

Mit diesem Spiel wurden auch die beiden Neuzugänge Marius Brauen (auf dem Bild links) und Tim Ledermann (rechts) vorgestellt. Beide sind Aarberger Eigengewächse und haben alle Juniorenstufen durchlaufen. Tim Ledermann ist Mittelfeldspieler und Marius Brauen Innenverteidiger. Beide absolvierten gestern zum ersten Mal ein Spiel mit der ersten Mannschaft über 90 Minuten.

Das Spielgeschehen ist schnell erzählt. Aarberg war die bessere Mannschaft und hatte gegenüber dem Drittligisten tempomässige Vorteile. Vor allem zwischen der 10. und 30. Minute hatte der FCA das Spiel unter Kontrolle, schaffte es aber nicht, aus seinen zahlreichen hochkarätigen Chancen etwas Zählbares zu generieren. Vor allem Hofer und Velkov scheiterten aus besten Positionen.

Weitschuss sichert Sieg

Danach hatte Aarberg Mühe das Pressing weiter durchzuziehen und musste dem Gast einige Ballstaffetten und Druckphasen zugestehen. Vor allem im Mittelfeld hatte man keinen Zugriff mehr, wodurch sich auch Slavonija einige Chancen erarbeiten konnte. Doch im Tor stand mit Lukas Schwab ein weiterer Debutant, der seinen Kasten rein halten konnte.

Nach der Pause brachte der eingewechselte Schleiffer wieder Schwung in die Partie. Und doch gelang es dem FCA nie, den Gegner vollständig zu kontrollieren und endlich Tore zu erzielen. Es brauchte in der 75. Minute einen krassen Goaliefehler, damit Janis Schwab seine Farben endlich in Führung bringen konnte. Er luchste dem Schlussmann den Ball im Strafraum ab und erzielte damit das lange ersehnte 1:0.

Doch die Freude hielt nicht lang. Beim nächsten Corner glichen die Gäste wieder aus. Den Sieg der Aarberger sicherten schliesslich Freudiger mit einem haltbaren Weitschuss und Schleiffer per Penalty (nach Foul an Hofer).